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"Der Oberbürgermeister hat versagt"

CDU-Fraktionschef Kruber "Der Oberbürgermeister hat versagt"

Die Abwanderung der Großwälzlager-Fertigung nach Rostock hat für Streit im Rathaus Kiel gesorgt. CDU-Ratsherr Stefan Kruber sieht in dem Fall ein Versagen des Oberbürgermeisters. Der OB habe als Wirtschaftsdezernent hier eine Chance für Kiel verspielt.

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Die Deutsche Großwälzlager GmbH hatte sich für eine Ansiedlung in Rostock entschieden, nachdem sie zuvor Kiel favorisiert hatte. Daran sei Kiels Oberbürgermeister nicht ganz unschuldig, sagte Stefan Kruber (CDU, vorn).

Quelle: Sven Janssen (Archivbild)

Kiel.  Neben dem Scheitern des konkreten Ansiedlungsvorhabens seien die Rahmenbedingungen, an denen dieses Vorhaben gescheitert sei, für den Wirtschaftsstandort Kiel ein Armutszeugnis und beschädigten diesen, so Kruber weiter.

 „Die Vorwürfe der CDU entbehren jeglicher Grundlage und sind eine bewusste, dreiste Falschdarstellung. Die Stadt hat alles Notwendige getan, um dem Unternehmen in Kiel eine Ansiedlung zu ermöglichen. Das bescheinigt auch das Unternehmen selbst. Im Übrigen ist die Ansiedlung nicht an fehlenden Flächen gescheitert“, entgegnet OB Ulf Kämpfer (SPD). „Aus unserer Sicht ist alles getan worden. Die Aussage der CDU ist reiner Aktionismus“, sagt Özlem Ünsal, wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion.

Die Deutsche Großwälzlager GmbH hatte sich für eine Ansiedlung in Rostock entschieden, nachdem sie zuvor Kiel favorisiert hatte. In Rostock hatte die dortige Ostsee-Sparkasse zusammen mit der Wirtschaftsförderung dem Unternehmen in wenigen Wochen eine Lösung bei der Suche nach einem neuen Standort angeboten.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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