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Keine Lösung in Sicht

Waldwiesenstraße Keine Lösung in Sicht

Wie könnte die Waldwiesenstraße vom Autoverkehr entlastet werden? Das war bereits im Januar die große Frage im Ortsbeirat Hassee/Vieburg. Die einfachste Lösung: die Durchfahrt der Straße ab Rendsburger Landstraße nur für Anlieger zu erlauben.

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Der Eindruck von Stille täuscht: Die Waldwiesenstraße wird von vielen Autofahrern als Abkürzung genutzt. Aufgrund des Kopfsteinpflasters und weil viele Fahrer aufs Gas drücken, ist die Lärmbelastung der Anwohner hoch.

Quelle: Jennifer Ruske

Hassee/Vieburg. So lautete ein Antrag an den Innen- und Umweltausschuss sowie den Bauausschuss. Die Antwort erfolgte jetzt, ein gutes Jahr später: Das sei nicht machbar, beschied die Verwaltung. Für viele Autofahrer ist die Waldwiesenstraße eine echte Abkürzung. Wenn die Ampel am Waldwiesenkreisel für Rechtsabbieger in die Hamburger Chaussee auf Rot steht, nutzen Ortskundige die Möglichkeit, über die Rendsburger Landstraße und die Waldwiesenstraße die Kreuzung zu umfahren.

Denn die Grünphase ist für Abbieger so kurz, dass nur einige wenige Autos es über die Kreuzung schaffen – „wenn der erste Fahrer nicht schläft und keine Fußgänger die Straße queren“, erklärte Ralf Kretschmer (CDU). Ist die erste Ampel geschafft, wartet gleich die nächste (rote) Fußgängerampel und bremst den Verkehrsfluss. Wer kann, nutzt den Schleichweg. Allerdings nehmen die meisten wenig Rücksicht. Viele Fahrer drücken ordentlich auf die Tube, erklärten die verärgerten Anwohner. Abhilfe schaffen wollte der Ortsbeirat mit seinem Antrag, die Durchfahrt nur für Anlieger zu gestatten oder – alternativ – die Ampelschaltung am Kreisel zu ändern.

Beschränkung für Anlieger nicht möglich

Der Antrag wurde vom Innen- und Umweltausschuss zurückgestellt, parallel wurde die Verwaltung um eine Einschätzung der Situation gebeten. Eine Änderung der Ampelschaltung sei nicht möglich, teilte das Tiefbauamt jetzt mit. Auch die Beschränkung der Durchfahrt nur für Anlieger sei nicht möglich. Das gehe zu Lasten der umliegenden Gewerbetreibenden. Eine Verkehrserhebung im April habe zudem ergeben, dass die Belastung für eine Anliegerstraße durchaus verträglich sei. Das allerdings wollte der Ortsbeirat so nicht hinnehmen. „Das Amt teilt uns nur mit, was nicht geht. Wir würden aber gern wissen, was denn geht“, forderte Kretschmer alternative Lösungsvorschläge seitens der Verwaltung.

Auch die gemessenen Verkehrszahlen können so nicht stimmen, bemängelten die Anwohner. Auch hier fordert der Ortsbeirat die Verwaltung einstimmig auf, schnellstmöglich für Klärung zu sorgen, damit, so Vorsitzender Oliver Voigt (Bündnis 90/Die Grünen) „wir ein Jahr nach Einreichen des Antrags das Thema zu aller Zufriedenheit abschließen können.“

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