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Crew der "Falshöft" ist wieder komplett

Wasserschutzpolizei Crew der "Falshöft" ist wieder komplett

Bei der Wasserschutzpolizei Kiel ist die Besatzung des Flaggschiffes "Falshöft" wieder komplett. Nach etlichen Umbesetzungen wurde am Mittwoch die neue Mannschaft präsentiert. Die 27 Meter lange "Falshöft" ist eines von drei Küstenbooten der Wasserschutzpolizei Schleswig-Holsteins.

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Die komplette Besatzung der "Falshöft" zusammen mit Revierleiter Ingo Berger auf dem Vorschiff des Kieler Polizeibootes.

Quelle: Frank Behling

Kiel. Die Besatzung des Flaggschiffs der Kieler Wasserschutzpolizei ist wieder vollständig. Nachdem es im Zuge der Umstrukturierung der Wasserschutzpolizei zu erheblichen Veränderungen und Umbesetzungen im Land kam, hatte die „Falshöft“ seit April 2016 keine Bootsführung mehr. Am Mittwoch übergab Revierleiter Ingo Berger die Dienstflagge nun symbolisch an Marco Wemhoff-Marks. Zusammen mit  Maik Blase wird er im Wechsel die fünfköpfige Crew des Bootes führen. Die beiden Polizeihauptkommissare haben in den vergangenen Monaten die Qualifikation zum Bootsführer für große Boote der Wasserschutzpolizei durchlaufen.

„Es ist schön, wieder zur See fahren zu können. Das ist eine der schönsten Aufgaben bei der Wasserschutzpolizei“, sagte Marco Wemhoff-Marks, der zuvor zehn Jahre für die Hafensicherheit in Kiel zuständig war. Diese Aufgabe ist überwiegend an Land im Bereich der Terminals und der Abfertigungsanlagen auszuüben und weniger auf dem Wasser. Sein Kollege Maik Blase wechselt aus der Mannschaft des Reviers auf die Brücke der „Falshöft“.

Um diese Dienstposten neu vergeben zu können, war ein Ausschreibungsverfahren und anschließend eine sechsmonatige polizeiinterne Fortbildung zum Bootsführer erforderlich.  Ebenfalls aus beruflichen Gründen verließen zwei weitere langjährige Besatzungsmitglieder das Polizeiboot "Falshöft". Auch diese Dienstposten werden in einem Interessenbekundungsverfahren durch die Beamten Dennis Schirmer und Dietmar Klaedtke nachbesetzt.  

„Ich bin froh, dass ihr wieder komplett seid. Der Einsatz der ‚Falshöft‘ ist wichtig, damit wir auch wissen, was da draußen auf See los ist“, sagte Revierleiter Ingo Berger zur Kommandoübergabe. Zu den neuen Aufgaben gehört auch die Begleitung der Kreuzfahrtschiffe beim An- und Ablegen im Hafen.

Die 27 Meter lange „Falshöft“ ist eines von drei Küstenbooten der Wasserschutzpolizei Schleswig-Holstein an der Ostseeküste. Die Schwesterschiffe sind die „Staberhuk“ (Kappeln) und „Fehmarn“ (Heiligenhafen). Zum Aufgabenbereich der „Falshöft“ gehören neben der Überwachung des Schiffsverkehrs auf der Kieler Förde auch die  Fischereiaufsicht und Kontrollen von Berufsschiffen und Sportbooten. Außerdem werden die Beamten zu Ermittlungen bei Seeunfällen und zur  Unterstützung bei Seenotfällen gerufen.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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