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Women’s March durch Kiel

Weltfrauentag Women’s March durch Kiel

„Women’s rights are human rights“ (Frauenrechte sind Menschenrechte) verkünden Spruchbänder: Wie beim Women’s March in Washington D.C. nach der Amtseinführung Donald Trumps geht es beim Internationalen Frauentag am Mittwoch auch auf Kiels Straßen zu.

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Frauen wollen einfach nur fundamentale Menschenrechte: Mit Plakaten wie diesen zogen am Weltfrauentag über 600 Demonstrant(inn)en durch Kiel.

Quelle: Frank Peter

Vorstadt. Die Botschaften auf den Plakaten sprechen alle die gleiche Sprache: Es geht um die Gleichstellung von Frauen und eine solidarische Welt für alle Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Identität, ihrem Glauben oder ihrer sexuellen Orientierung sowie ein gleichberechtigtes Zusammenleben. Dafür marschieren über 600 Demonstranten, meist Frauen, im Regen zwei Stunden durch die Innenstadt. Mit Einsatzwagen und 30 Polizeibeamten werden der Verkehr gelenkt und der friedliche Zug abgesichert.

Selbstbestimmtes und gewaltfreies Leben

Doch weder die pinkfarbenen Pussyhats noch so lustige Wortspiele wie „Men of quality don’t fear equality“ (Qualitätsmänner fürchten keine Gleichheit) können darüber hinwegtäuschen, dass es weltweit Benachteiligungen für Frauen gibt. „Ein selbstbestimmtes und gewaltfreies Leben für Mädchen und Frauen“ fordern nicht umsonst auch die Frauen vom Petze-Institut für Gewaltprävention. Sie haben sich der Demo angeschlossen, zu der ein Bündnis u.a. aus der Partei Die Linke, Bund Sozialistischer Frauen, Flüchtlingsrat S-H, der Initiative laDIYfest Kiel sowie muslimischen Gemeinden aufgerufen hatte. „Alles, was wir in über 100 Jahren aufgebaut haben, droht aktuell durch ultrakonservative Tendenzen wieder zerstört zu werden“, fürchtet Ursula Schele, Petze-Geschäftsführerin, Vorstandsmitglied im Landesverband Frauenberatung LFSH und Trägerin der Andreas-Gayck-Medaille.

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