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Frauen fordern Gesetzesreform

Weltfrauentag in Kiel Frauen fordern Gesetzesreform

Rund 150 Frauen und Männer zogen am Dienstag zum 105. Weltfrauentag vom Justizministerium durch die Innenstadt zum Kulturforum im Neuen Rathaus, um – im wahrsten Sinne des Wortes – für ihr Anliegen zu trommeln.

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Am Weltfrauentag wurde für deren Rechte getrommelt.

Quelle: Frank Peter

Kiel. „Nein heißt Nein – wir haben das auf dem Schirm“ heißt die Aktion gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Frauen, Rassismus und Homophobie. Dazu aufgerufen hatten die Frauenberatungsstellen und Fachstellen zum Thema sexualisierte Gewalt in Kiel und Schleswig-Holstein.

Vor dem „Flashwalk“ überreichte Ursula Schele vom Präventionsbüro Petze eine von 119657 Frauen unterschriebene Petition an Justizministerin Anke Spoorendonk (SSW) für eine „opfergerechte“ Reform des Sexualstrafrechts. Die Strafbarkeit dürfe nicht länger von der Gegenwehr des Opfers oder der angewandten Gewalt abhängig gemacht werden. „Wir fordern Sie auf, sich im Sinne der Kampagne ,Nein heißt Nein’ dafür einzusetzen“, appellierte Schele an die Ministerin. Diese outete sich nicht nur als „alte Kämpferin für Frauen“, sondern betonte, dass sie die Forderung nicht nur als Auftrag an die Politik verstehe. „Eine Gesetzesreform allein reicht nicht aus, wir müssen das Thema in die Gesellschaft tragen.“

Im Kulturforum gab es weitere Infos zur Aktion und einen Vortrag zum Thema „Was heißt hier Frau?“.

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Ein Artikel von
Carola Jeschke
Lokalredaktion Kiel/SH

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