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Lust auf Rededuelle und gute Argumente

WM der Universitätsdebattierclubs Lust auf Rededuelle und gute Argumente

Bei der „World Universities Debating Championship“ (WUDC) treten jedes Jahr 100 Teams an, um sich in Rhetorik und im Argumentieren zu üben. Mit dabei waren die Aleksandar Markovic (26) und Rauad Abagela (27) vom Debattierclub der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Vorm Finale war jedoch Schluss für die Kieler.

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Die norddeutschen Meister Rauad Abagela (li.) und Aleksander Markovic (hier mit Julika Stenzel, ebenfalls norddeutsche Meisterin) vertraten die CAU in Thessaloniki.

Quelle: Uni Kiel

Kiel. Ist feministischer Personenkult förderlich für die Frauenbewegung? Sollten Banken und Versicherungen grundsätzlich verstaatlicht werden? Das sind nur zwei von den vielen Fragen, mit denen sich die Teilnehmer der 36. Weltmeisterschaft der Universitätsdebattierclubs konfrontiert sahen, die am Montag nach einer Woche im griechischen Thessaloniki endete. Bei der „World Universities Debating Championship“ (WUDC) treten jedes Jahr 100 Teams aus unterschiedlichsten Nationen an, um sich in Rhetorik und im Argumentieren zu üben.

 Mit dabei waren die beiden Kieler Aleksandar Markovic (26) und Rauad Abagela (27) vom Debattierclub der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Für die mehrfachen Hochschul- und norddeutschen Meister war es die vierte WM-Teilnahme. Erst vor dem Finale, das Harvard (USA) gewann, war Schluss für die VWL- und BWL-Studenten. „Wir hatten den Titel angestrebt, deshalb sind wir prinzipiell nicht zufrieden“, sagte Rauad Abagela. Enttäuscht sind sie dennoch nicht. „Gemessen an der starken Konkurrenz war unsere Leistung gut.“ Bei der nächsten WUDC in den Niederlanden wollen sie bei der Titelvergabe mitreden.

 Auf internationalem Parkett wird der rhetorisch-argumentative Redewettstreit auf Englisch ausgetragen. Kein Problem für die Kieler, die bei ihren wöchentlichen Debatten im CAU-Club auch auf Englisch üben. Die Sprache ist nur eine Herausforderung, die das internationale Debattierformat „British Parliament Style“ mit sich bringt. Die zweiköpfigen Teams haben nur 15 Minuten Zeit, sich nach der Bekanntgabe von Thema und vorgeschriebener Position dazu vorzubereiten. Dann bleiben sieben Minuten für jeden, um am Rednerpult zu überzeugen. Pro Runde treffen eine Pro- und eine Kontrafraktion aufeinander, jeweils bestehend aus zwei Teams. Jede Debatte dauert etwa eine Stunde.

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