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Der neue Chef kennt sich aus

KiWi Der neue Chef kennt sich aus

Die Kieler Wirtschafts- und Entwicklungsgesellschaft (KiWi) setzt auf Kontinuität an der Spitze: Werner Kässens, bereits seit Anfang 2006 als Prokurist bei der KiWi GmbH tätig, bleibt nach dem Votum des Hauptausschusses Geschäftsführer – eine Position, die der 51-Jährige von Peter Beckmann im August 2014 kommissarisch übernahm.

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Werner Kässens setzt auf die Wettbewerbsfähigkeit regionaler Unternehmen.

Quelle: hfr

Kiel. Werner Kässens, seit 2006 ebenfalls kaufmännischer Geschäftsführer der Wissenschaftszentrum Kiel GmbH, studierte nach seiner Ausbildung zum Sparkassenkaufmann und seiner Zivildienstzeit Volkswirtschaftslehre in Münster. Danach arbeitete er bei der Investitionsbank und bei der HSH Nordbank. Ab 2003 leitete er das externe Projektmanagement bei der Investitionsbank.

 Der neue Geschäftsführer startet in einer schwierigen Zeit: Zum einen gaben die Unternehmen der städtischen Wirtschaftsförderung im Herbst 2014 laut einer Umfrage eher ernüchternde Noten. Lediglich die Hälfte kannte die KiWi, und nur 20 Prozent nahmen ihre Leistungen in Anspruch. Zum anderen hinkt die Kieler Industrie im bundesweiten Vergleich hinterher, fordert die Industrie- und Handelskammer weniger städtische Verwaltungsauflagen und kürzere Genehmigungsverfahren. Für seinen neuen Wirtschaftskurs erhielt Oberbürgermeister Ulf Kämpfer jedoch Lob: Er band die KiWi enger an sich und will sie neu ausrichten.

 Kässens nannte denn nicht nur als ein Ziel, die KiWi bekannter zu machen, sondern sich auch stärker auf den neuen Geschäftsfeldern zu profilieren. Dazu zählen Projektentwicklung für Gewerbeflächen in der flächenarmen Stadt und die Bestandspflege vor allem in Zukunftsbranchen wie Erneuerbare Energien, Gesundheitswirtschaft, digitale und Kreativwirtschaft und produzierendes Gewerbe. Auch bei Fachmessen will er künftig für den Standort trommeln. „Man muss in Kiel darstellen, was die Kieler Stärken sind“, meint Kässens und verweist auf den Wissens- und Technologietransfer zwischen Wirtschaft und Hochschulen. Kämpfer ist überzeugt, dass der KiWi-Chef der Wirtschaftsstrategie der Stadt Gewicht und Stimme verleiht. Kässens selbst ist optimistisch: Denn aus der Umfrage ging auch hervor, dass 75 Prozent der Unternehmen, die mit der KiWi zusammengearbeitet hatten, zufrieden bis sehr zufrieden mit ihr waren. mad

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