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Mit „Twixt“ ins Finale der Software-Challenge

Wettbewerb der Uni Kiel Mit „Twixt“ ins Finale der Software-Challenge

Die Software-Challenge, ein bundesweiter Programmierwettbewerb, kommt in die Endphase. Unter den besten acht Mannschaften, die sich für das „Final Eight“ qualifizieren konnten, ist auch ein Team aus Kiel.

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Joris Hellwig und Max Mönch (vorn von links) sind die Tüftler der Klasse 12a am Beruflichen Gymnasium im RBZ Wirtschaft. Sie treten am Freitag gegen die besten Nachwuchsprogrammierer Deutschlands an.

Quelle: Karin Jordt

Kiel. Joris Hellwig und Max Mönch werden am Freitag, 10. Juni, ab 14 Uhr, im Citti-Park live gegen die erfolgreichen Nachwuchstüftler anderer Schulen antreten.

Ein Schuljahr lang haben 54 Gruppen mit knapp 300 Jugendlichen aus ganz Deutschland gegrübelt, probiert und programmiert, um die Aufgabe aus dem Institut für Informatik der Uni Kiel zu lösen: Ein Programm für das Brettspiel „Twixt“ zu schreiben, das die Rolle eines virtuellen Spielers übernimmt und dann online gegen den Rest der Welt antritt.

 Auf dem quadratischen Spielfeld müssen Strommasten so gesetzt werden, dass eine durchgehende Leitung von der einen zur anderen Seite entsteht. „Wir versuchen, möglichst schnell zur anderen Seite zu kommen und gleichzeitig den Gegner zu behindern“, verrät Joris die Taktik. Die beiden Schüler gehören zur Klasse 12a am Beruflichen Gymnasium im RBZ Wirtschaft.Kiel (Regionales Berufsbildungszentrum) am Westring. Informatiklehrer Patrick Wenzel hatte den Wettbewerb als Klassenprojekt zum Thema „Programmieren mit Java“ in den Unterricht eingebunden. Doch schnell zeigte sich, dass Joris und Max mit der Zeit in der Schule nicht auskommen: „Wir haben hauptsächlich zu Hause daran gesessen“, betonen sie.

 „Es ist ein analytisches Spiel, man muss lernen, zu abstrahieren“, erklärt Prof. Manfred Schimmler vom Institut für Informatik von der Uni Kiel, der den Wettbewerb mit wissenschaftlichen Hilfskräften begleitet. Ziel ist, den Informatikunterricht an Schulen aufzuwerten und geeigneten Nachwuchs für ein entsprechendes Studium zu finden. Neben Joris Hellwig und Max Mönch als RBZ-Team haben sich nach der Meisterschaftsphase und der Champions League sieben weitere Mannschaften für die Endrunde qualifiziert: Gymnasium Eckhorst Bargteheide, Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium aus Dresden (Sieger 2014), Sachsenwaldschule Reinbek, Hermann-Tast-Schule Husum, Herderschule Rendsburg, Leibniz-Gymnasium Pirmasens und Gymnasium Damme. Zu gewinnen sind Geld- und Sachpreise, ein Pokal und 16 Stipendien für ein Informatikstudium in Kiel, die Oberbürgermeister Ulf Kämpfer überreichen wird.

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