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Letzte Runden vor dem Winterlager

Sailingyacht A Letzte Runden vor dem Winterlager

Seit Wochen zieht eine Megajacht im Kieler Hafen alle Blicke auf sich. Im Dock 8 der Werft German Naval Yards hat ein Team von Spezialisten der Nobiskrug-Werft und internationaler Ingenieure in drei Jahren eine 142,8 Meter lange Jacht gebaut.

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Die White Pearl war gestern. "SAILINGYACHT A" heißt das Schiff jetzt. Für Verwirrung sorgten einige Spanngurte am hinteren Mast. Sie fixieren Messplatten für die Abgastemperatur-Messung.

Quelle: Frank Behling

Kiel. In den nächsten Tagen wird sie für die letzte Bauphase bis zum nächsten Frühjahr wieder in diesem Dock verschwinden. Dann folgt der Feinschliff innen wie außen. Zusammen mit einem Schleusentor wird die „Sailingyacht A“ dann wieder eingedockt. Dabei werden auch die Sensoren wieder abgebaut, die am hinteren Mast in den vergangenen Tagen für Irritationen sorgten.

Im Internet kursierten Gerüchte von einem Mastbruch. Als Beleg wurden Risse an dem Mast und Spanngurte angeführt. Die vermeintlichen Risse waren Kabel, die von Technikern auf den Mast geklebt worden waren. Sie führten zu Sensorplatten, mit denen die Temperatur der Abgase aus dem Schornstein in Mastnähe während der Probefahrten gemessen wurden. „Das hatte alles seine Richtigkeit“, hieß es von der Werft. Die „Sailingyacht A“ ist zwar das zurzeit größte Segelschiff der Welt, sie hat aber für den Antrieb auch zwei deutsche MTU-Motoren mit zusammen fast 10000 PS im Maschinenraum.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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