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Technik in zwei Themenwelten

Wiedereröffnung: Medimax Technik in zwei Themenwelten

Nach vier Wochen schrauben, hämmern und bohren lädt Medimax im Sophienhof Kiel zur Wiedereröffnung seiner Filiale ein. Unter dem Motto „Elektronik erleben“ hat sich in den zwei Etagen einiges getan. Gefeiert wird die Wiedereröffnung Donnerstag ab 8 Uhr mit Aktionen und Angeboten.

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Die Arbeit ist getan: Mediamax-Mitarbeiter schlendern durch die Gänge und freuen sich über das Geschaffte.

Quelle: Sonja Paar

Kiel. „Im Erdgeschoss haben wir angefangen und uns nach oben ins Obergeschoss gearbeitet“, erläutert der Filialgeschäftsführer Udo Mählitz. Mit der Verteilung der Waren auf Erd- und Obergeschoss geht auch eine Aufteilung in „zwei Themenwelten“ einher: Oben die elektronische Ausstattung fürs Zuhause, unten alles rund um mobile Elektronik. Wenn der Kunde hereintritt, sieht er also erst mal „alles, was er brauchen kann, wenn er unterwegs ist“, erläutert Mählitz: Allerlei Trend- und Nutzgeräte, die sich in die Tasche packen lassen und im besten Falle noch von sich behaupten können, smart zu sein. Zu mehr als 100 verschiedenen Smartphones kommen Notebooks, Tablets, Kopfhörer und „Wireless Bluetooth-Speaker“ – Lautsprecher also, die sich ohne Kabel mit mobilen Endgeräten verbinden lassen. Die Geräte seien alle „vorführbereit“, erläutert Mählitz, können also vor Ort vom Kunden ausprobiert und bedient werden. So auch die Geräte rund um die neue „Gaming-Welt“. Liebhaber der Spielkonsolen und ihrer virtuellen Welten dürften sich hier wohlfühlen.

 Noch deutlicher zeigen sich die Veränderungen im Obergeschoss: Hier sind unter anderem zwei „Wohnwelten“ entstanden. Auf jeweils 25 Quadratmetern Fläche befinden sich Wohnzimmer-Inseln, eingerichtet mit Regalen, Fernseher samt elektronischem Zubehör. Ein ungewohnter Anblick, wo doch bei Elektronikfachhändlern die Geräte meistens in Reih und Glied in Regalen stehen oder an Wänden hängen. Ist das ein Trend der Zukunft, dass Elektro-Fachgeschäfte und Einrichtungshäuser sich immer mehr gleichen werden? „Nein“, antwortet der Filialleiter, „so weit würde ich nicht gehen. Es geht eher darum, Emotionen zu wecken und Anreize zu schaffen.“ Nachbauen, was der Verbraucher kennt, sodass er sich das Ergebnis im Ganzen vorstellen kann. „Hinzu kommt auch, dass heutzutage alles viel vernetzter ist. Die technischen Zusammenhänge der Geräte lassen sich mit solchen Wohnwelten besser darstellen.“

 Einen konkreten Anlass für die Umgestaltung der Filiale habe es nicht gegeben. „Wir bauen regelmäßig um“, sagt Mählitz. Der letzte Umbau habe 2010 stattgefunden. Wie viel der jetzige gekostet hat, möchte der Geschäftsführer nicht genau benennen – nur so viel: „Wir haben eine gute sechsstellige Summe investiert.“

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