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Lebendiger Flohmarkt für Kinder und Eltern

Wik Lebendiger Flohmarkt für Kinder und Eltern

Erst seit Kurzem ist Jasmin Atif Spielplatzpatin in der Wik. Die Mutter zweier Kinder hat viele Ideen, wie man den Alltag dort lebendiger gestalten kann. Nun organisierte sie den ersten Flohmarkt auf dem Spielplatz Mercatorwiese. Mit nur acht Ständen, aber jeder Menge Besucher.

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Verkauften auf dem Flohmarkt fleißig mit (von links): Nino, Mimi, Maram, Keanu, Vincent und vorne Faye.

Quelle: Karina Dreyer

Kiel. „Flohmarkt ist nicht so mein Ding, ich verkaufe nicht gerne“, sagt Jasmin Atif. Aber sie setzt gerne Ideen von anderen Müttern um, wie diesen Flohmarkt mit Tauschbörse. Das wäre so cool, hätten einige gesagt. Also wandte sie sich an das Amt für Kinder- und Jugendeinrichtungen und bekam schnell grünes Licht in Form einer Sondernutzungsgenehmigung und der Auflage, alles sauber zu hinterlassen. „Dann haben wir Werbung auf verschiedenen Seiten im Internet gemacht. Eigentlich hatten 14 Teilnehmer zugesagt, aber nur acht kamen“, bedauert sie etwas.

Feste Tradition etablieren?

Der Flohmarkt von 10 bis 15 Uhr auf dem Spielmarkt hat viele Vorteile: „Man muss nicht früh aufstehen und nicht so weit schleppen. Die Kinder können spielen und die Mütter verkaufen“, zählt sie auf und trifft damit den Nerv. „10 Uhr ist ideal“, findet auch Yvonne Temiz, die manchmal beim Flohmarkt am famila-Markt mitmacht. Mit Nadja Heyer hat sie schon einige Sachen wie Stiefel und Hosen für die Kinder getauscht. Das Feedback von den Besuchern sei prima: „Die sind richtig begeistert und sagen, wenn es im Juni oder Juli gewesen wäre, hätten sie auch mitgemacht“, sagt sie.

Deswegen steht nun der Sinn danach, aus einem einmaligen Floh- und Tauschmarkt eine Tradition zu machen. „Zwei Mal im Jahr wäre doch prima, im Frühjahr und Anfang Herbst“, könnte sich Jasmin Atif vorstellen. Und es gibt noch viele andere Ideen, wie der Spielplatz belebt werden könnte. „Ein Grillfest oder eine Wasserpumpe wären doch toll“, sind sich Yvonne Temiz und Nadja Heyer sicher. Dass die Nachbarschaft mitziehen würde, sei klar. „Wir haben hier mal einen Kindergeburtstag auf dem Spielplatz gefeiert, da kamen dann ganz viele Nachbarn hinzu und haben sogar Geschenke mitgebracht“, erzählen die Frauen. Denn der Spielplatz sei ein gut besuchter Treffpunkt und bringt die Nachbarn zusammen. „Ich bin ja erst seit kurzem Spielplatzpatin, habe aber noch viele Ideen“, kündigt Jasmin Atif an.

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