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89 Segler kommen

Windjammerparade 89 Segler kommen

Die Windjammerparade zur Kieler Woche ist gesichert. Am Mittwoch gab Kiels Hafenkapitän Michael Schmidt grünes Licht für den Druck des Handbuchs für die Schiffsführer.

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Bei der Windjammerparade werden die ganz großen Segler in diesem Jahr fehlen. Stattdessen sollen viele kleinere Schiffe für ein stimmungsvolles Bild sorgen.

Quelle: Thomas Dittner

Kiel. Die Liste der Schiffe ist zwar kürzer als sonst, und von den ganz großen Windjammern ist auch keiner dabei, aber die Parade ist nicht weniger abwechslungsreich.

„Der Fokus liegt diesmal auf den Schiffen, die sonst weniger im Mittelpunkt stehen“, sagte Schmidt. Bis Mittwoch hatten 89 Eigner und Kapitäne von Großseglern ihre Anmeldung zur Windjammerparade beim Hafen- und Seemannsamt der Stadt Kiel eingereicht. Das sind nur drei Segelschiffe weniger als 2016. Die Zahl der Dampf- und Motorschiffe ist mit zwölf gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. Die größten Schiffe der Parade sind die niederländischen Dreimaster „Artemis“ (60 Meter) und „Atlantis“ (55 Meter). Angeführt wird die Parade von dem Kieler Traditionssegler „Thor Heyerdahl“ (49,3 Meter), der in dieser Rolle zum zweiten Mal das Segelschulschiff „Gorch Fock“ vertritt.

 Die großen Windjammer wie „Sedov“ oder „Kruzenshtern“ fehlen, da sie an dem Wochenende der Parade mit 80 weiteren Windjammern und Kriegsschiffen bei der „Sail Den Helder“ in den Niederlanden sind. Dieses Treffen wird in diesem Jahr gemeinsam mit den Flottentagen der niederländischen Marine abgehalten.

 Die Kieler Windjammerparade wird aber auch ohne die ganz Großen zu einer Herausforderung. „Die Wasserschutzpolizei bereitet sich wie jedes Jahr auf die Parade vor. Ziel ist es, alle Teilnehmer sicher über die Förde zu bringen“, sagt Revierleiter Ingo Berger, für den es die erste Parade ist.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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