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Ratsversammlung zu Windpark, Olympia, Flüchtlinge

Vorschau Ratsversammlung zu Windpark, Olympia, Flüchtlinge

Es könnte eine Ratsversammlung werden, die aus dem Rahmen fällt: Am Donnerstag, wenn die Kommunalpolitiker über den Bürgerentscheid zu Kiels Olympia-Bewerbung abstimmen und in einer aktuellen Stunde über die Flüchtlingskrise beraten, dürften etliche Besucher auf den Tribünen sitzen. Ein Großteil kommt wegen des umstrittenen Windparks Meimersdorf.

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Auch beim Thema Olympia könnten die Emotionen wieder hochkochen, auch wenn ein klares Ja zur Kieler Bewerbung für die Segelwettbewerbe 2024 und zum Bürgerentscheid am 29. November als sicher gilt.

Quelle: Uwe Paesler (Archivbild)

Kiel. Die FDP beantragt eine Einwohnerbefragung, spätestens im ersten Quartal 2016, ob überhaupt ein Windpark in Meimersdorf gebaut werden soll und wenn ja, mit welcher Anzahl und Höhe. Im Stadtteil formiert sich der Widerstand gegen die Anlage Kiel/Flintbek bereits seit Monaten. Im Mai gründete sich eine Bürgerinitiative, um das Bauleitverfahren zu stoppen. Wie mehrfach berichtet, sollen im Süden Kiels auf einem rund 44 Hektar großen Gelände fünf Windräder mit einer Gesamthöhe von 200 Metern inklusive Rotorblättern bis zu 55 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen.

 Auch beim Thema Olympia könnten die Emotionen wieder hochkochen, auch wenn ein klares Ja zur Kieler Bewerbung für die Segelwettbewerbe 2024 und zum Bürgerentscheid am 29. November als sicher gilt. Schon bei der Sondersitzung von vier Ausschüssen in der vergangenen Woche hatten Vertreter der Linken als einzige immer wieder Bedenken gegen den Zeitpunkt des Bürgerentscheids als auch die von der Verwaltung signalisierte Austragungsbereitschaft der Spiele angemeldet. Die Bürger wüssten zum Zeitpunkt des Bürgerentscheids noch kaum etwas über mögliche Risiken und Probleme. Das bestreitet die Stadt, die Anfang Oktober erste Kostenschätzungen vorlegen will und eine breite Mehrheit von SPD, CDU, Grünen, SSW und FDP hinter sich weiß.

 Doch bevor weitere Punkte wie die Gestaltungsoffensive Innenstadt und aktuelle Zahlen zum Wohnungsmarkt diskutiert werden, steht eine aktuelle Stunde zur Flüchtlingskrise an. Die SPD hatte sie unter dem Titel „Willkommen in Kiel, einer offenen, hilfsbereiten und solidarischen Stadt für alle“ beantragt. Die Grünen stellten sich gemeinsam mit SPD und SSW hinter die Landes-Küstenkoalition, um nach Bremen und Nordrhein-Westfalen spätetens bis Ende des Jahres auch in Schleswig-Holstein die Gesundheitskarte für Flüchtlinge einzuführen. mad

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Ein Artikel von
Martina Drexler
Lokalredaktion Kiel/SH

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