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Investition in neue Bürohäuser

Wissenschaftspark Investition in neue Bürohäuser

Der Wissenschaftspark in der Nähe der Kieler Universität füllt sich weiter. Bis 2018 entstehen auf der früheren Industriebrache zwei neue Bürohäuser mit Investitionen von insgesamt neun Millionen Euro. Die Wissenschaftspark-Gesellschaft sieht sich auf Wachstumskurs.

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So soll das "Alexander-Behm-Haus" aussehen, wenn es im nächsten Jahr fertiggestellt ist. Der Rotklinker-Bau verfügt über vier Geschosse und ein Staffelgeschoss. Er ist bereits zu zwei Dritteln ausgelastet.

Quelle: Goldbeck Nord GmbH

Kiel. „Wir entwickeln den Wissenschaftspark Stück für Stück zur Marke als Innovationsquartier“, sagt Wissenschaftspark-Geschäftsführer Sven Jahnke. Im August wird das „Einstein-Haus“ mit Investitionen von vier Millionen Euro fertiggestellt, sodass PPI (Informationstechnologie) wie geplant vom Sell-Speicher in den Neubau einziehen kann. Bis dahin ist auch das neue Rechenzentrum eingerichtet.

Nur wenige Meter weiter entsteht auf einem Parkplatz das „Alexander-Behm-Haus“, benannt nach dem Physiker und Elektrotechniker Behm (1880-1952). Der Rotklinker-Bau mit bodentiefen Aluminiumfenstern umfasst vier Geschosse und ein Staffelgeschoss mit insgesamt 3150 Quadratmetern Mietfläche. Schon jetzt steht fest, dass wenn das Haus voraussichtlich im Mai 2018 fertig gebaut ist, die Ferchau Engineering GmbH mit 25 Mitarbeitern aus der Hopfenstraße auszieht, um sich dort im ersten Obergeschoss niederzulassen. Einziehen will auch Regus Business Center, ein in 120 Ländern tätiges Unternehmen mit 900 Standorten, das Firmen voll ausgestattete Arbeitsräume zeitlich befristet für Projekte anbietet. Regus mietet im Alexander-Behm-Haus das zweite und dritte Obergeschoss, sodass im Neubau nur noch etwas über 1000 Quadratmeter frei sind. Bisher haben sich etwa 100 Firmen mit insgesamt 1700 Arbeitsplätzen im Wissenschaftspark angesiedelt.

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Ein Artikel von
Martina Drexler
Lokalredaktion Kiel/SH

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