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Wo geht’s zum nächsten Laden?

Elmschenhagen Wo geht’s zum nächsten Laden?

Die Menschen leben gern in Elmschenhagen und Kroog, aber sie haben auch viele Wünsche: etwa Geschäfte in der Nähe, gute Verkehrsverbindungen, Treffpunkte, ausreichend Parkplätze und ein attraktiveres Umfeld. Jede Menge Vorschläge zur Nahversorgung und Entwicklung des Quartiers wurden auf einer Stadtteilversammlung gesammelt.

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Planen für die Zukunft: In acht Gruppen wurden die wichtigsten Themen erörtert und Vorschläge gesammelt. Hier geht es mit Florian Gosmann, Leiter des Stadtplanungsamtes (links), um die Nahversorgung am Bebelplatz.

Quelle: Karin Jordt

Kiel. Am Andreas-Hofer-Platz stehen Geschäfte leer, darunter auch der ehemalige Edeka-Supermarkt. Für den Bebelplatz werden Pläne für einen größeren Sky-Markt und die Umsiedlung des Aldi-Discounters kontrovers diskutiert. Dafür müsste möglicherweise ein Teil des Fritz-Lauritzen-Parks geopfert werden. Wie soll es weitergehen? Dazu gibt es zahlreiche Ideen und Forderungen, die eine große Delegation aus dem Kieler Rathaus als Hausaufgabe mit auf den Weg bekam.

 Um ein Stimmungsbild aus der Bevölkerung zu bekommen, hatte die Stadt den Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung (vhw) zur Vorbereitung der Veranstaltung mit einer Telefonumfrage beauftragt.

 Dabei kritisierten die Befragten besonders die Situation der Nahversorgung, der öffentlichen Plätze und Grünflächen, waren aber insgesamt mit der Wohnsituation meist zufrieden, wie Bernd Hallenberg vom vhw berichtete. Während in Kroog überdurchschnittlich viele ältere Menschen lebten, sei in Elmschenhagen-Nord die Gruppe der 40- bis 59-Jährigen, viele mit schulpflichtigen Kindern, besonders stark, sagte Hallenberg vor rund 220 Besuchern in der voll besetzten Aula.

 Den demographischen Wandel hat auch Wohnungs- und Sozialdezernent Gerwin Stöcken im Blick: „Wir haben großes Interesse daran, dass jeder in seinem Stadtteil alt werden kann“, betonte er, „man spricht beim Einkaufen miteinander, das hat eine hohe soziale Funktion.“ Die Stadt baue keine Kaufhäuser, aber sie schaffe die Rahmenbedingen, so Stöcken.

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