2 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Forscher heben Schatz

Zoologisches Museum Forscher heben Schatz

Was kann das Zoologische Museum in Kiel zum besseren Verständnis etwa für den Klimawandel beisteuern? Sehr viel, wie sich jetzt an einem neuen, dreijährigen Forschungsprojekt über die Veränderungen in der Tierwelt der Nord- und Ostsee zeigt.

Voriger Artikel
Lastwagen-Unfall sorgt für Vollsperrung
Nächster Artikel
Wiederaufbau der Tenne hat begonnen

In den Magazinen des Zoologischen Museums lagern wertvolle Sammlungen mit in Alkohol konservierten Tieren wie Krebse oder Seeigel, aber auch Trockenpräparate wie Muscheln- und Schneckenschalen.

Quelle: Julia Siekmann/CAU

Kiel. Das Kieler Museum hortet einen Schatz von konservierten Muscheln, Krebsen und Seeigeln, die einen Blick zurück in die Zeit vor mehr als 170 Jahren erlauben. Das Bundesforschungsministerium fördert das Vorhaben, das von Kiel aus koordiniert wird, mit 500.000 Euro.

Die wertvollen historischen Sammlungen mariner Organismen bilden die Grundlagen des Verbundprojektes, in dem Wissenschaftler aus der Zoologie, Molekularbiologie und Biomedizin gemeinsam auf der Spur von Veränderungen in der Fauna sind. Sie verraten nicht nur einiges über die einzelnen Organismen, sondern auch über die Zeit, aus der sie stammen.

Im Projekt „Historische Sammlungen mariner Organismen – ein Fenster in die Anfänge von Global Change in Nord- und Ostsee“ geht es zum einen darum, wie sich die Fauna genetisch und in ihrem Verhalten an Veränderungen anpasste. Zum anderen wird mit Hilfe von DNA-Analysen und bildgebenden Verfahren wie der Magnetresonanztomographie (MRT) untersucht, inwieweit frühe Klimaveränderungen, invasive Arten oder menschliche Einflüsse der Grund dafür sind.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Martina Drexler
Lokalredaktion Kiel/SH

Mehr aus Nachrichten aus Kiel 2/3