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Algerischer Militärhubschrauber über dem Hafen

Zu Gast in Kiel Algerischer Militärhubschrauber über dem Hafen

Seltener Besuch bei der Werft German Naval Yards Kiel. An der Pier der Werft schwebte am Mittwoch ein grauer Marinehubschrauber ein und landete auf dem Deck der Fregatte „Falke“. Der Anflug war Teil der Erprobung für das in Kiel gebaute Kampfschiff mit der Kennung „911“.

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Drehte seine Runden über dem Hafen Kiel: der algerische Hubschrauber vom Typ Super Lynx.

Quelle: Frank Behling

Kiel. In Kürze wird die 121 Meter lange Lenkwaffenfregatte als zweite und letzte Einheit der Werft an Algerien ausgeliefert. Zu dem Auftragspaket gehören aber nicht nur zwei Fregatten aus Kiel, sondern auch sechs moderne Marinehubschrauber vom britischen Typ Super Lynx 300 der Firma Agusta Westland. Einer dieser Hubschrauber schwebte gestern Morgen über dem Kieler Hafen ein. Die Maschine mit der Kennung LC-36 wurde bereits an Algerien übergeben und steht derzeit bei der Deutschen Marine auf dem Fliegerhorst in Nordholz.


Äußerlich war die rund fünf Tonnen schwere Maschine mit den Hoheitszeichen Algeriens und dem Schriftzug „Algerian Naval Forces“ versehen. Bei der Erprobung in Kiel gab es gestern neben einigen Flugvorführungen auch eine Stellprobe im Hubschrauberhangar der Fregatte. Das Programm dauerte von morgens 9 Uhr bis nachmittags 15 Uhr. Danach flog die Maschine wieder zurück nach Nordholz. Der Super Lynx ist die modernste Variante des seit 40 Jahren gebauten Hubschraubertyps, der in einer älteren Version auch von der Deutschen Marine geflogen wird. Die algerische Maschine kann mit Torpedos, Flugkörpern und Maschinenkanonen ausgerüstet werden.

Der Auftrag zur Lieferung der beiden Fregatten und sechs Hubschrauber ist Teil eines Gesamtpakets mit Kosten von über 2,1 Milliarden Euro. Dazu gehörte auch ein umfangreiches Munitionspaket, das in 53 Containern Ende Oktober mit den Frachtern „Esbjerg“ und „Borkum“ von Kiel nach Algerien verschifft wurde.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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