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In Russee wird ordentlich gebuddelt

Zwei Baustellen In Russee wird ordentlich gebuddelt

In der Rendsburger Landstraße in Kiel ist es ruhig geworden. Dafür hat sich zwischen Seekoppelweg und Speckenbeker Weg die Zahl der Baufahrzeuge verdoppelt. Grund sind gleich zwei Großbaustellen – und eine davon blockiert die Rendsburger Landstraße komplett.

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Autofahrer müssen an der Großbaustelle Famila und Rendsburger Landstraße viel Geduld mitbringen.

Quelle: Frank Behling

Kiel. Zwischen Strucksdiek und dem Speckenbeker Weg werden bis August Schmutz- und Regenwasserkanäle saniert. Die ersten Rohre wurden am Mittwoch angeliefert. Die Anwohner im gesperrten Bereich sind zufrieden. „Das ist alles sehr gut gelaufen. Es gab eine gute Information durch die Stadt“, sagt Michael Eggert. Er schaut von seinem Haus jetzt zwar auf Baumaschinen, hat dafür aber keinen Verkehr mehr vor der Tür. „Das ist auch mal ganz schön“, sagt er. Auch sein Nachbar Karl-Heinz Schwenke sieht in der Baustelle selbst keine Probleme. „Das muss ja sein“, sagt er.

 Für Probleme sorgte die Ampelschaltung am ersten Tag der Vollsperrung. Zwar wurden die Schaltungen der beiden Ampeln neu geplant und auf die Verkehrsströme angepasst. Hierbei gab es an diesem ersten Tag bei der Ampel an der Kreuzung mit dem Speckenbeker Weg Unstimmigkeiten, die längere Staus verursachten. Das wurde nach Auskunft der Stadt aber noch am ersten Tag behoben. Die Ampeln seien nun auf die neuen Vorfahrtsregelungen mit ausreichend Reserve ausgelegt, so ein Stadtsprecher. „Es ist wichtig, dass für die Radfahrer die Grünphase dort erhalten bleibt. Die Radfahrer dürfen die Baustelle ja passieren“, sagt Anwohner Eggert.

Famila-Markt in Russee wird erweitert

 Während die Sanierung erst beginnt, laufen die Arbeiten ein Stück weiter bei der nächsten Großbaustelle bereits auf Hochtouren. Der Famila-Markt Kiel-Russee wird von 2000 auf 3500 Quadratmeter Verkaufsfläche erweitert. Der milde Winter ist den Arbeitern entgegengekommen. „Wir sind sehr gut im Zeitplan. Der Hochbau wird im Mai abgeschlossen“, sagt Solveig Hannemann, die Pressereferentin von Famila. Neben dem bestehenden Parkplatz an der Rendsburger Landstraße wurde die Grube für den Bau einer Parkpalette ausgehoben. Dafür musste der Parkplatz und ein Tennisplatz des TSV Russee weichen. Nach Abschluss der Baumaßnahme soll dem Sportverein ein Teil der Parkplätze zur Verfügung stehen. „Es werden im Untergeschoss Parkplätze für unsere Mitarbeiter und die Gäste sowie Mitglieder des TSV Russee eingerichtet“, sagt Hannemann.

 Die obere Fläche der Parkpalette wird als Verlängerung des bestehenden Parkplatzes ausgelegt. Damit steigt die Zahl der Stellplätze für Kunden von heute 120 auf dann 210. Der Parkplatz hat neben der Zufahrt zum Seekoppelweg auch eine zweite Zufahrt zur Rendsburger Landstraße bekommen. Bei der Verkaufsfläche soll ebenfalls kräftig zugelegt werden. Eine neue Fleischereiabteilung mit Kühlbereich wird gerade im Anbau errichtet. Insgesamt wird die Verkaufsfläche von heute 2000 auf dann 3500 Quadratmeter vergrößert.

 Ähnlich wie der Famila-Markt in Elmschenhagen wird auch der Russeer Markt ein komplett neues Design erhalten. „Die Kunden in Russee erwartet dann unser neuestes Konzept mit den Farbwelten“, sagt Hannemann. Insgesamt werden in Russee acht Millionen Euro investiert. Nur einen genauen Termin für die Einweihung kann Hannemann noch nicht verraten. „Das ist für den Herbst geplant“, so die Sprecherin. Der Winter war zwar sehr mild, aber bei einem Bau könne immer noch etwas dazwischen kommen. Deshalb wird der offizielle Einweihungstermin erst im Sommer bekanntgegeben.

 An dem Standort in Russee ist Famila seit 1987. Beschäftigt sind dort 67 Mitarbeiter, darunter vier Auszubildende.

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