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Stadt ernennt zwei Sieger

Kieler Jugend-Kulturpreis Stadt ernennt zwei Sieger

Um den kreativen Nachwuchs zu fördern, zeichnet die Stadt Kiel seit elf Jahren Kinder und Jugendliche mit einem eigenen Kulturpreis aus. Für 2016 teilen sich den ersten Platz die Smiley Kids von der Tanzschule K-System mit Hille Norden, ihrem Team und ihren Film „Jola“.

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Mit dem Film Jola ergatterte sich das Team um Hille Norden mit (von links) Hannes Gorrissen, Johann Schultz und Torben Sachert den geteilten ersten Platz beim Kieler Kulturpreis für Kinder und Jugendliche.

Quelle: Karina Dreyer

Kiel.. Den dritten Preis gab es für das Tanzprojekt „Chavale“. Insgesamt neun Projekte aus den Bereichen Bildende Kunst, Darstellendes Spiel, Film/Video und Tanz wurden eingereicht. Bei der Preisverleihung lobte Stadtpräsident Hans-Werner-Tovar die Energie und Ausdauer, die die jungen Leute in die Projekte gesteckt haben. „Ihr habt uns damit Gänsehaut auf vielfältige Weise vermittelt“, beschrieb er.

Die Smiley Kids der Tanzschule K-System an der Alten Weide, die von Tanzlehrerin Elena Kraft geleitet wird, gewannen im Mai 2016 mit ihrem Tanz „Hide & Seek“ in der Sparte Contemporary Modern Formation Children auf der Showtanz-Weltmeisterschaft DanceStar (ESDU) in Kroatien. Der Tanz erzählt von einem Heimkind, das anfangs von den anderen Kindern nicht angenommen wird.

Viel Lob für das Engagement von Hille Norden

Großes Lob gab es für das engagierte Multitalent Hille Norden (Jahrgang 1998), ihr Team und ihren Film „Jola“, der 2015 gedreht und 2016 in Kieler Kinos gezeigt wurde. Arne Sommer, Leiter der Filmwerkstatt Kiel, betonte in seiner Laudatio, dass Hille Norden bei der Umsetzung ihrer Idee Entschlossenheit bewiesen und alle guten Ratschläge in den Wind geschrieben habe.

Den dritten Platz konnte das Projekt „Chavale“ vom Awo-Bürgerzentrum Räucherei ergattern. „Wir haben ein halbes Jahr lang ein zeitgenössisches Theaterstück einstudiert, das die aktuelle Lebenswelt der Roma in Gaarden betrachtet“, beschrieb Projektleiterin Alexandra Rederer. Das Stück möchte mit Klischees aufräumen: „Entweder werden sie als Esmeralda gesehen, die immer tanzt oder als Menschen, die von der Müllkippe leben“, sagte sie.

Die ersten Preise sind mit je 800 Euro dotiert, der dritte mit 400 Euro. Bis Ende September können sich Jugendliche von sechs bis 21 Jahren in den Sparten Darstellendes Spiel, Tanz, Musik, Literatur, Bildende Kunst, Video, Film, Foto, Neue Medien und spartenübergreifende Projekte für den Kulturpreis 2017 bei der VHS-Kunstschule bewerben.

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Ein Artikel von
Kristian Blasel
Ressortleiter Lokalredaktion/Kiel

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