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Polizei zieht Bilanz

Zweirad-Kontrollwoche Polizei zieht Bilanz

Die Polizei in Kiel und dem Kreis Plön hat ihre Thementage zur Fahrradkontrolle beendet und am Freitag Bilanz gezogen. 1078 Räder mussten nach einer ersten Sichtkontrolle angehalten werden, davon waren 334 nicht sicher genug für den Straßenverkehr, berichtete Verkehrsexperte Stefan Kalinowski.

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Kritischer Blick der Polizisten am Morgen zwischen Hörnbrücke und Hauptbahnhof in Kiel: Auch Batterie-Beleuchtung am Fahrrad ist inzwischen erlaubt.

Quelle: Frank Peter

Kiel/Plön. Damit hat sich die Quote im Vergleich zum Vorjahr von 31,9 Prozent auf 31 Prozent leicht verbessert. Was die Polizei besonders zufrieden stimmte: „Die durchgeführten Kontrollen wurden von den Radfahrern zum größten Teil akzeptiert und teilweise sogar begrüßt“, sagte Kalinowski.

Im Morgengrauen postierten sich im Laufe dieser Woche insgesamt 63 Beamte der Polizeidirektion Kiel und 50 Auszubildende der Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung Eutin an den Straßen und Radwegen in Kiel und dem Kreis Plön. Darunter waren Wege zu Schulen, stark frequentierte Radwege zur Arbeit in den Innenstädten oder an der Universität in Kiel. Besonders in den Blick genommen wurden dabei die Beleuchtung und die sichere Ausstattung von Rad und Fahrer: „Bei den Kontrollen fiel auf, dass die Beleuchtung vieler Fahrräder technisch deutlich verbessert worden ist“, schilderte Kalinowski: Batteriebetriebenes Licht am Lenker und am Rahmen sei deutlich häufiger zu sehen gewesen.

Dennoch: In insgesamt 289 Fällen mussten die Polizisten sogenannte Kontrollberichte schreiben. Die räumen den Fahrradbesitzern sieben Tage Zeit ein, um das Gefährt wieder in einen verkehrssicheren Zustand zu bringen. Gegen 41 Radfahrer gab es darüber hinaus eine kostenpflichtige Verwarnung. Sie hatten deutliche technische Mängel am Fahrrad oder haben grobe Fehler während des Fahrens begangen. Unter anderem setzte die Polizei auch Zivilbeamte auf E-Bikes ein, um flüchtende Fahrer verfolgen zu können.

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