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Gleise werden aufgehübscht

Zwischen Gaarden und Oppendorf Gleise werden aufgehübscht

Anwohner entlang der Bahnstrecke Gaarden bis Kiel-Oppendorf müssen sich ab kommender Woche auf Behinderungen einstellen. Grund dafür sind die von der AKN-Eisenbahn durchgeführten Instandhaltungsarbeiten an Gleisen in diesem Bereich.

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Schon vor zwei Jahren wurden die Gleise am Wehdenweg in Kiel-Wellingdorf erneuert. Dieses Jahr müssen erneut mehrere Bahnübergänge gesperrt werden.

Quelle: Volker Rebehn

Kiel. Die Arbeiten dauern voraussichtlich von Freitag, 22. Juli bis zum Montag, 1. August. An den Tagen zuvor und danach finden zusätzlich Vor- und Nacharbeiten sowie Materiallieferungen statt.

Laut AKN ist es aufgrund der Bauarbeiten nötig, den Bahnübergang Rehsenweg komplett zu sperren. Die Bahnübergänge Wehdenweg, Grabastraße und Franziusallee werden ebenfalls stundenweise, jedoch nicht für den gesamten Bauzeitraum gesperrt. Dies gelte ebenso für einige Fußgängerüberwege. Umleitungen für Pkw seien ausgeschildert. Anliegende Grundstücke blieben für Rettungsfahrzeuge erreichbar. Laut AKN verursachten die Arbeiten Lärm, auch nachts werde gearbeitet. Das Verkehrsunternehmen sei aber bemüht, Belästigungen durch Lärm und Staub so gering wie möglich zu halten. Kurzfristige Änderungen an den Planungen durch Witterung oder dem Verlauf der Bauarbeiten seien möglich.

Auf Nachfrage teilte die AKN mit, dass bei den Arbeiten kein Glyphosat zum Einsatz komme. Es handele sich um reine Instandhaltungsmaßnahmen an Gleisen und Schotterbett, nicht um Vegetationsarbeiten. Bei einem möglichen späteren Einsatz von Glyphosat im Rahmen solcher Vegetationsarbeiten entlang der Bahnstrecke stehe das Unternehmen laut AKN-Sprecherin Christiane Lage-Kress „mit Anwohnern im Austausch“.

Wie berichtet, kam es im Frühjahr 2014 zu harten Auseinandersetzungen zwischen Streckenanwohnern und AKN wegen des Einsatzes von Glyphosat. Am Ende verpflichtete sich die AKN, das möglicherweise Krebs auslösende Herbizid nur noch nachts oder bei bestimmten Wind- und Witterungsverhältnissen einzusetzen sowie die Anwohner darüber etwa 14 Tage zuvor schriftlich zu informieren.

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Ein Artikel von
Jürgen Küppers
Lokalredaktion Kiel/SH

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