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58 Aussteller warben um Nachwuchs

Neumünster 58 Aussteller warben um Nachwuchs

Wer hat die interessanteste, abwechslungsreichste, einfach beste Ausbildung zu bieten? 58 Aussteller warben am Donnerstag auf der siebten Ausbildungsmesse der Agentur für Arbeit in der Holstenhalle 4 in Neumünster um Nachwuchs. 840 Schüler von 14 Schulen informierten sich.

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Sydney (links) war mit Mitschülerin Josephine an den Stand der Tischlerinnung gekommen, um sich bei Michael Richardt über den kreativen Berufs des Tischlers zu informieren.

Quelle: Anja Rüstmann

Neumünster. „Bei uns ist es besonders abwechslungsreich“, versuchten Ariane Paulsen und Anna Marie Grube für die AOK zu werben. Die Ausbildung führt durch alle Abteilungen, so könne man leicht seinen Lieblingsarbeitsplatz finden. 950 Euro brutto gibt es im ersten Lehrjahr. Bäckereifachverkäuferin Claudia Wille (Firma Tackmann) zählt ihre Argumente für den besten Ausbildungsplatz auf: „Man hat mit Menschen zu tun, arbeitet im Team, berät und hat viel Spaß bei der Arbeit“, sagt sie. Und man sitze nicht bei Neonlicht im Büro. Bäcker und Bäckereifachverkäufer verdienen im ersten Lehrjahr 485 Euro.

 Bei den Tischlern gibt es 580 Euro. Achtklässlerin Sydney von der Hans-Böckler-Schule interessiert sich und hört Michael Richardt interessiert zu. Der Beruf sei kreativ. „Welche Schulfächer sind besonders wichtig für den Job?“, will Sydney wissen. Rechnen müsse man schon können, Deutsch auch, und ein bisschen Sportlichkeit wäre gut. „Damit man dynamisch rüberkommt“, sagt Richardt.

 „Offen und freundlich auf Kunden zugehen“, so Sina Schebel von Edeka Nord, sei nötig, wenn man sich im Einzelhandel ausbilden lassen möchte. Ece, Anika, Sarah und Janka von der Hans-Böckler-Schule sind mit einer Fragenliste gekommen. Arbeitszeiten, Voraussetzungen, Lehrinhalte – alles wird notiert. 800 Euro im ersten Lehrjahr auch. Den besten Ausbildungsplatz bietet nach eigenem Bekunden auch die DRK-Fachklinik Hahnknüll an. Auszubildende Pia Westphal gesteht zwar, dass Altenpflegerin ein anspruchsvoller Job ist, aber abwechslungsreich. „Jeder Mensch ist individuell, jeder Tag bietet eine neue Herausforderung“, sagt sie. 850 Euro gibt es im ersten Lehrjahr.

 „Interessant, abwechslungsreich, zukunftsorientiert“ – der Zoll punktet außerdem mit einer Übernahmegarantie für Auszubildende. Auf der Messe erklärten Claus-Peter Minkwitz und Jessica Bachmann, dass längst nicht nur Kontrollen auf Flughäfen zur Arbeit gehören. Schauspielerisches Talent entwickelte der Zoll bei Vorführungen. Bernd Schaal und Achim Trede ließen Zollhund Henk nach Drogen schnuppern, dann Ecstasy finden und den Täter spektakulär stellen.

 Messe-Organisatorin Britta Herrmann von der Agentur für Arbeit rät, nicht nur einen Stand aufzubauen, „man muss auf sich aufmerksam machen“, sagt sie. „Es wird immer schwieriger, Jugendliche zu motivieren.“ Und so zogen die Jugendlichen mit Tüten voll Schlüsselanhängern, Süßigkeiten, Kugelschreibern oder blinkenden Armbändern schließlich von der Messe.

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