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Eine Sternfahrt zum Geburtstag

ADFC Neumünster Eine Sternfahrt zum Geburtstag

Ein funkelndes Geschenk: Mit einer Fahrradsternfahrt zum Neumünsteraner Großflecken gratulierten Pedalisten aus ganz Schleswig-Holstein der Ortsgruppe Neumünster des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) am Sonnabend anlässlich seiner Gründung vor 25 Jahren.

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Auch sehr außergewöhnliche Zweirad-Gefährte machten dem ADFC Neumünster die Aufwartung.

Quelle: Karsten Leng

Neumünster. Mit einem Fahrradfest auf dem zentralen Marktplatz wurde schließlich ein fröhliches Fest gefeiert, bei dem es an vielen Ständen Informationen über Verkehrssicherheit und weitere Aktionen gab. „Urmutter“ der Neumünsteraner Ortsgruppe des ADFC ist Hertha Nötzold. Sie gründete Mitte der 1970er-Jahre den Radfahrer Club Neumünster (RCN). Als sie 1975 Mitglied der Ratsversammlung wurde, befasste sich Nötzold intensiv mit der Verkehrspolitik in Neumünster.

„Anlass war die Planung einer drastischen Verringerung des Busangebots. Damals gab es bundesweit den Trend zu immer mehr motorisiertem Individualverkehr“, berichtete Nötzold. Das Fahrradfahren als Alternative für die Lösung der Verkehrsprobleme war damals in der Politik und Bevölkerung noch wenig im Bewusstsein“, erinnerte die Lehrerin im Ruhestand. Ihre Hoffnung, dass der von ihr gegründete RCN ein wichtiger Ansprechpartner der Kommunalpolitik für den Ausbau eines Radwegenetzes in Neumünster werden würde, erfüllten sich allerdings nicht.

Erstaunen zur Geburtsstunde

Nötzold löste den Verein in späteren Jahren wieder auf und suchte sich mit Heike Dörner und Walter Stender Verbündete. Im Dezember 1990 lud das Trio zu einer Versammlung in das Hotel „Stadt Rendsburg ein. „Wir waren total erstaunt, dass 20 Pedalisten erschienen waren“, erinnert sich Heike Dörner. Es war die Geburtsstunde der Neumünsteraner Ortsgruppe des ADFC. Dörner wurde zur Vorsitzenden gewählt und hatte den Vorsitz zwölf Jahre inne. Ihr folgten auf dem Posten Olaf Leihberg, Carsten Push und der amtierende Vorsitzende Uwe Mohns.

„Der Großflecken, eine Fahrradstation am Bahnhof, Borsteinabsenkungen, radfahrfreundliche Verkehrsführungen sind damals wie heute die Dauerbrenner unserer Gespräche mit der Stadtverwaltung“, berichtet Mohns. Der ADFC werde bei den Verantwortlichen ernst genommen und auf seine Anregungen werde gehört, lobte der Vorsitzende. Neben der verkehrspolitischen Tätigkeit bietet die Ortsgruppe seit ihrer Gründung Jahr für Jahr ein umfangreiches Fahrradtouren-Programm an. Über Mangel an Mitgliedern kann sich der Verband nicht beklagen. Rund 200 Mitglieder aus Neumünster und den Umlandgemeinden sind derzeit bekennende ADFC’ler.

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