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ADFC legt Zehn-Punkte-Programm vor

Mehr Rad-Freundlichkeit ADFC legt Zehn-Punkte-Programm vor

Breitere Radwege beidseitig der Hauptstraßen, mehr Fahrradstraßen, sichere Stellplätze: Der Allgemeinde Deutsche Fahrrad-Club Neumünster hat jetzt ein Zehn-Punkte-Programm vorgelegt, das er am Montag mit den Fraktionsvorsitzenden diskutieren will,.

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Kurt Feldmann-Jäger (von links), Brigitte Pusch und Renate Rahn vom ADFC Neumünster fordern mehr Fahrradfreundlichkeit für Neumünster.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. Kurt Feldmann-Jäger, Brigitte Pusch und Renate Rahn vom ADFC-Vorstand sind enttäuscht: „Im Jahr 2013 hat die Ratsversammlung Neumünster als Fahrrad freundliche Stadt beschlossen, seither ist ziemlich wenig passiert. Und das neue Radverkehrskonzept für Neumünster ist seit einem Jahr überfällig.“ Deshalb lautet einer der zehn Punkte auch: mehr Planstellen in einer zentralen Fahrradabteilung im Rathaus (für Neumünsters Verkehrsplaner Michael Köwer ist das nur ein Aspekt seiner Arbeit) und ein angemessenes Radverkehrs-Budget. „30 Euro im Jahr pro Einwohner im Jahr, das macht 2,4 Millionen Euro“, rechnet Feldmann-Jäger vor.

Außerdem sollen unbedingt 20 Kilometer sichere Fahrradstraßen – bislang gibt es 250 Meter in der Carlstraße – umgesetzt werden bis 2025: am besten in Haupterschließungsstraßen für Tempo-30-Wohngebiete wie Eulerstraße & Co in der neuen Gartenstadt.

Im Katalog stehen außerdem 20 grüne Wellen für Radler, Entschärfung von 40 gefährlichen Kreuzungen wie Kieler/Wilhelminenstraße/Stoverweg in Tungendorf, die auch die Polizei wegen der Unfallhäufigkeit im Blick hat, und 5000 sichere Stellplätze an ÖPNV-Haltestellen. Dazu kommt der Ausbau von 30 Kilometern Radschnellwegen für den Pendelverkehr.

Vollständig wird die Liste mit einer relativ einfach zu realisierenden Bitte: „Schnelle und effektive Mängelbeseitigung an Radwegen. Dafür sollte eine App eingerichtet werden und der Schaden dann innerhalb von drei Monaten repariert werden.“

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