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Alte Friedhofsmauer Sanierung kann beginnen

Über einen warmen Regen der pekuniären Art freute sich am Mittwoch Uwe Kröger vom Förderverein Denkmal Friedhof: Die Jacoby Bürgergilde und die Firmen Wigger und Voigt Logistik spendeten zusammen 14000 Euro für die Sanierung der historischen Mauer an der Plöner Straße.

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Uwe Kröger (von links) zeigt den Sponsoren Hartmut Voigt, Christian Wigger und Fritz Jensen das sanierte Musterstück der älteren historischen Friedhofsmauer, das eine Betonplattenabdeckung als Regenschutz erhalten hat.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. „Wir haben dort unser eigenes Grabfeld, und die 199 Gildebrüder wollen, dass auch das Umfeld stimmig ist“, erklärte Jacoby-Ehrenkapitän Fritz Jensen zur 5000-Euro-Gabe. Für Senior-Chef Hartmut Voigt ist es ein Bekenntnis zur Stadt. Christian Wigger fielen gleich zwei Gründe für seine 6000-Euro-Gabe ein: „Das passt zum Unternehmen. Und es ist das letzte Mehrfamilienhaus, in dem sich alle Neumünsteraner nochmals begegnen.“

Diplom-Bauingenieur und Vereinsvorsitzender Kröger wirkte erleichtert: „Mit den bisherigen Spendengeldern und Zuschüssen in Höhe von 64000 Euro ist die Sanierung der ersten 20 von insgesamt 90 Mauerfeldern gesichert.“ Der ältere Teil der Mauer ist über 100 Jahre alt. Erosionsschäden müssen ausgebessert werden. Als Schutz gegen neue Fugenschäden gibt es eine Abdeckung aus Betonplatten, deren Überstand Nässe von oben nicht direkt am Mauerwerk herunterlaufen lässt.

Ebenfalls mit der Denkmalpflege abgestimmt ist die Dach-Lösung für den neueren, anno 1927 bei der Friedhofserweiterung entstandenen Mauer-Bereich zwischen Haupteingang und Hanssenstraße: Hier gibt es eine Blecheindeckung. Die sich durch die 3,50 Meter breiten Mauersegmente ziehenden Metallgitter sind im Probefeld bereits herausgenommen, sandstrahlt und verzinkt worden. Die Sanierungsarbeiten sollen zu Ferienbeginn starten.

Willkommen sind auch weitere Mauer-Sponsoren. Die Stadt hat noch keine konkrete Zusage zur erbetenen Spende gemacht, aber in der jüngsten Ratsversammlung signalisiert, dass bei der Unteren Denkmalbehörde ein Fördertopf für solche Fälle existiert.

Kontakt: Uwe Kröger, Tel. 04393/968228.

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Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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