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Alte und junge Künstler im Tandem

Neues Konzept für Stadttöpferei Alte und junge Künstler im Tandem

Nach drei erfolgreichen Jahren hat die künstlerische Leiterin Danijela Pivasevic-Tenner dem Programm Artists in Residence in Neumünsters Stadttöpferei ein neues Konzept verpasst: Künftig wird bei den Tandems auf die Begegnung von alt und jung gesetzt.

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Präsentierten die Kunst von ehemaligen Stadttöpfern: Kurt-Werner Böttcher (Wobau; von links), Günther Humpe-Waßmuth und Danijela Pivasevic-Tenner mit Werken von Karina Klamp, Roswitha Winde und Nikolaus Gierend.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. „Statt zehn Künstlern aus aller Welt werden nun noch fünf Zweier-Stipendiaten-Teams für je vier Wochen Werkstatt, Atelier und Wohnung im Fürsthof nutzen. Das Wichtigste ist aber der Wegfall der Altersbeschränkung von 38 Jahren ab 2016. Wir wollen den Generationenaustausch in den Fokus rücken“, sagte Pivasevic am Donnerstag. Die Jüngeren seien alle gut vernetzt und fit im Vermarkten ihrer Werke; die Älteren würden Erfahrung, Wissen und spezielle handwerkliche Fähigkeiten in die Partnerschaften auf Zeit einbringen.

 „Dass das neue Konzept auf Resonanz stößt, beweist die stimmige Mischung bei den bisher eingegangenen Bewerbungen“, erklärte Pivasevic. Zehn sind seit Beginn der Ausschreibungsfrist (bis 15.Oktober 2015) vor drei Tagen bereits eingetrudelt, unter anderem aus Mazedonien, England und auch wieder aus dem asiatischen Raum. Die Jury wird im Spätherbst tagen.

 Ihr gehören außer Pivasevic, der Stadtrat Günter Humpe-Waßmuth für die excellenten Vorbereitungen großes Lob zollte, und Humpe selbst als Vorsitzendem der Dr. Hans-Hoch-Stiftung, Kulturbüro-Chefin Johanna Göb, Brigitte Kölle von der Galerie der Gegenwart der Hamburger Kunsthalle und Susanne Schwerdtfeger vom Kunsthistorischen Institut der Christian-Albrechts-Universität an.

 Seit 28 Jahren trägt die Stiftung die Töpferei, in deren Genuss zunächst Einzelstipendiaten auf zwei Jahre kamen, als eines der kulturellen Leuchtturm-Projekte von Neumünster. „Aber erst seit wir das Konzept der Artists in Residence mit Workshops haben, ist sie in den Köpfen der Neumünsteraner präsent“, findet Humpe. An der Finanzierung der jährlichen Kosten von 50000 Euro sind auch die Sparkasse Südholstein, die Wobau, die das Haus zur Verfügung stellt, und die Kulturstiftung des Landes mit je 10000 Euro für die nächsten drei Jahre beteiligt.

 Bewerbungen an www.residence2016.stadttoepferei.de

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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