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Gebühren fast verdoppelt

Sanierung im Hufeisenweg Gebühren fast verdoppelt

Die Anwohner im Einfelder Hufeisenweg sind erbost. Sie beschwerten sich bei der Sitzung des Stadtteilbeirates, dass die Gebührenbescheide für die vor vier Jahren abgeschlossene Kanal- und Straßensanierung fast doppelt so hoch sind wie seinerzeit angekündigt.

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Sprecher der Anwohner des Hufeisenwegs beklagten sich bei der Sitzung des Einfelder Stadtteilbeirates über die Höhe der Gebühren für die Kanal- und Straßensanierung.

Quelle: Karsten Leng

Neumünster. „Vor fünf Jahren hat uns die damalige Leiterin des Tiefbauamtes angekündigt, dass wir pro Quadratmeter Grundstück mit rund 3,50 Euro an den Kosten beteiligt werden. Jetzt sind es laut der Bescheide aber 6,50 Euro“, erklärte Wolf-Dieter Plaut, Sprecher der Anlieger des Hufeisenwegs, den Grund des Zorns. Die meisten Betroffenen haben mittlerweile bei der Stadtverwaltung schriftlich Widerspruch eingelegt. Ein Anlieger hat eine Klage beim Verwaltungsgericht in Schleswig eingereicht.

 Ute Spieler, seit einem Jahr Leiterin des Fachdienstes Stadtplanung und -entwicklung, gestand ein, dass die damalige Zusage ungeschickt gewesen sei. „Erst wenn die Arbeiten laufen, kann man abschätzen, ob der Kostenplan eingehalten werden kann oder durch unliebsame Entdeckungen im Untergrund nur noch Makulatur ist“, erklärte Spieler. Sie gehe davon aus, dass die in ihrer Abteilung erstellten Bescheide auf Grund der Kostenangaben des Tiefbauamtes und der geltenden Straßenausbau-Beitragssatzung korrekt aufgesetzt worden seien.

 Das bezweifeln die Anlieger. „Wir glauben, dass von den Baufirmen Leistungen in Rechnung gestellt worden sind, die sie nicht erbracht haben“, begründete Plaut die Vorbehalte der Bürger. Ute Spieler versprach, eine Prüfung dieses Vorwurfs auf den Weg zu bringen. Bis zur Eilentscheidung des Verwaltungsgerichts sei mit dem Rechtsamt der Stadt vereinbart worden, kein Mahnverfahren gegen die Anlieger einzuleiten, die ihrer Zahlungspflicht noch nicht nachgekommen sind.

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