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Ein Wochenmarkt der Tausenden Eier

Verkauf verdoppelt sich Ein Wochenmarkt der Tausenden Eier

Ostern kommen Eier auf den Tisch. Und nicht zu knapp. Das wissen natürlich auch die Wochenmarktbeschicker. Am Donnerstag stapelten sich an den Ständen in Neumünster die Eierpappen. „Im Schnitt werden heute 20 Eier gekauft, sonst nehmen die Kunden nur acht bis zehn mit“, sagt Rainer Koopmann.

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Fast 3000 Eier hatten Rainer Koopmann (links) und sein Sohn Hannes aus Aukrug-Bünzen auf dem Wochenmarkt am Donnerstag dabei, etwa doppelt soviel wie sonst. Zu Ostern ist der Bedarf halt immens.

Quelle: Anja Rüstmann

Neumünster. Entsprechend viele Eier hat der Landwirt aus Aukrug-Bünzen zum Kleinflecken mitgebracht, rund 3000 Stück. Vor allem die weißen sind gefragt – viele Kunden wollen färben. Seit sieben Jahren hat er seine 2000 Hühner in einer großen Halle untergebracht und deshalb auch keine Probleme mit der Stallpflicht durch die Vogelgrippe gehabt. Schön groß sind die Eier an seinem Stand. Ganz junge Hühner legen kleine Eier, die älteren die großen. Und wo sind die kleinen Eier? „Wir beliefern auch Bäckereien, die haben jetzt die kleinen bekommen oder zugekaufte Eier vom Hornbrooker Hof“, erzählt der Landwirt.

Kunden vertrauen den Wochenmarkt-Beschickern

Vom dort bezieht Jens Greve aus Büdelsdorf die Eier, die er an seinem Stand verkauft. Auch er hat aufgestockt, etwa das anderthalbfache an Eiern geht am Donnerstag über den Tisch. Dass in den vergangenen Monaten wegen der Geflügelpest weniger Eier gekauft wurden, hat er nicht bemerkt. „Die Kunden haben hier auf dem Wochenmarkt Vertrauen in uns.“

Wiebke und Tochter Marieke Brandt aus Aukrug verkaufen Donnerstag ebenfalls viele Eier – und mehr weiße als sonst. Die Auswirkungen der Geflügelpest haben sie (und ihre Hühner) gut überstanden. „Unseren Hühnern geht’s richtig gut“, sagt Wiebke Brandt. Inzwischen müssen sie nicht mehr im Stall sein, sondern dürfen wieder raus.

Gertrud und Wilfried Schiemann stoppen auf dem Wochenmarkt vor den Eier-Paletten, sie wollen selber färben. Allerdings nicht wie früher mit roten Zwiebelschalen. Man kann auch Rote Beete (rot), Spinat (grün) oder Kurkuma (gelb) nehmen – aber eben auch Lebensmittelfarbe.

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Ein Artikel von
Anja Rüstmann
Holsteiner Zeitung

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