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Zelthallen wachsen

NordBau Holstenhallen Zelthallen wachsen

Die 61. NordBau wirft ihre Schatten voraus: in Form der großen Leichtbauhalle 7, die jetzt schon auf dem südlichen Gelände der Holstenhallen steht. Vom 7. bis 11. September dreht sich in den Holstenhallen und drumherum alles ums Thema Bau.

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Die beiden großen Zelthallen für die Nordbau werden in diesen Tagen errichtet. 40 mal 135 Meter groß wird die Halle 8, für die die Arbeiter den Fußboden verlegen, bevor die Trägerkonstruktion aufgestellt wird. Halle 7 im Hintergrund steht bereits.

Quelle: Sven Detlefsen

Neumünster. Zweieinhalb Wochen vor dem Start der Baumesse sind die Vorbereitungen im vollen Gange. Die Messe ist längst ausgebucht. Rund 850 Aussteller aus mehr als einem Dutzend Länder werden erwartet – auf 20000 Quadratmetern Hallenfläche und auf dem Freigelände von rund 69000 Quadratmetern. Die NordBau ist Treffpunkt für die Bauwirtschaft, bis zu 70000 Besucher sollen kommen.

 Während einige Bauarbeiter noch letzte Hand an Halle 7 legen, sind andere dabei, die Leichtbauhalle 8 mit einer Grundfläche von 40 mal 135 Metern vorzubereiten. Hier wird gerade die Bodenkonstruktion verlegt. Stahlträger liegen auf der großen Parkfläche, die in 19 Tagen von den Ausstellern in Beschlag genommen sein wird. Die ersten von ihnen rücken bereits Ende kommender Woche an. Immer mehr Hersteller zieht es auf die NordBau, dadurch werden auch die einzelnen Messestände größer. Regionale Anbieter sind ebenfalls vertreten, sagt Messeleiter Wolfgerd Jansch.

 In diesem Jahr wird den Messe-Besuchern ein neuer Parkplatz angeboten. Auf dem ehemaligen Stock-Guss-Gelände fast in fußläufiger Entfernung an der Rendsburger Straße entstehen 1200 Stellplätze. Wildwuchs wird noch abgemäht, mit Radladern die Fläche „schier gemacht“, wie Dirk Iwersen, Geschäftsführer der Holstenhallen GmbH, sagt. Auch in der Hindenburg-Kaserne steht wieder Parkfläche zur Verfügung. Von beiden Orten gibt es regelmäßig Shuttle-Busse, die direkt zum NordBau-Messe-Eingang fahren. „Auf unserem Gelände sind die Besucher noch genug zu Fuß unterwegs“, erklärt Iwersen diesen Service. Dafür wird der Parkplatz unterhalb der Max-Johannsen-Brücke nur noch für Aussteller reserviert. „Für die Besucher werden aber ausreichend Parkplätze zur Verfügung stehen“, so Jansch.

 Einige bauliche Veränderungen sollen bis Messebeginn noch im Eingangsbereich zu Halle 2 greifen. Das geschieht schon im Vorgriff auf die nächste große Baumaßnahme, die die Holstenhallen planen. Denn der Restaurantbereich soll zu einem großen Kongresszentrum erweitert werden, mit einem geräumigen Foyer, teilbaren Sälen und kleineren Räumen – wenn alles läuft bis 2018. „Hallentechnisch sind wir jetzt gut aufgestellt, was uns fehlt ist ein größerer Kongressbereich, der auch während anderer Messen begleitend genutzt werden kann“, so Iwersen.

 Doch jetzt steht die NordBau erst einmal auf dem Programm. Nach den Klassiker-Tagen an diesem Wochenende und einer größeren Betriebsversammlung kommende Woche rüsten sich die Holstenhallen final für die Bauwirtschaft.

 NordBau: Messegelände Holstenhallen , geöffnet vom 7. bis 11. September, jeweils von 9 bis 18 Uhr. Tageskarten gibt es für 10 Euro.

 www.nordbau.de

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Ein Artikel von
Anja Rüstmann
Holsteiner Zeitung

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