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Aufsichtsrat ist komplett

Wirtschaftsagentur Neumünster Aufsichtsrat ist komplett

Außer den städtischen Vertretern aus der Ratsversammlung werden dem Aufsichtsrat der Wirtschaftsagentur Neumünster künftig der Unternehmensverband Mittelholstein, die Industrie- und Handelskammer Kiel, Kreishandwerkerschaft, Volksbank und Sparkasse Südholstein angehören.

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Mit kühlem Gerstensaft stießen Udo Runow, Leiter der Walther-Lehmkuhl-Schule (von links), Gastgeber Jens van der Walle und Citymanager Michael Keller beim kommunalpolitischen Bierabend an.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. Diese bisher unter Verschluss gehaltene Neuigkeit verriet Oberbürgermeister Olaf Tauras am Donnerstag den Gästen des kommunalpolitischen Bierabends. Es gab doppelten Grund zum Feiern: Von 110 Jahren wurde der Gastgeber Unternehmensverband Mittelholstein gegründet, der anno 1975 erstmals zu besagtem Kontaktabend zwischen Wirtschaft, Verwaltung und Politik eingeladen hatte.

 Darauf wies der Vorsitzende Jens van der Walle hin, der vor allem die „desaströse Verkehrssituation“ im Lande mit maroder Rader Hochbrücke und überlanger Sanierung des Rendsburger Kanaltunnels beklagte. Den auch nach Neumünster in die zentrale Unterkunft drängenden Flüchtlingsstrom bezeichnete er als „schweres, aber gemeinsam lösbares“ Problem.

 Trotz positiver Entwicklung in Neumünster warnte sein Vertreter Ulf Michel davor, Probleme zu verkennen. Damit die Stadt nachhaltigen Schuldenabbau (derzeit „nur noch“ 163 Millionen; im vergangenen Jahr ein Überschuss von 6,4 Millionen Euro) betreiben könne, müssten strukturelle Veränderungen greifen. Die Arbeitslosenquote von 10 Prozent sei die höchste unter den kreisfreien Städten; im Gewerbepark Eichhof sei derzeit immer noch nur ein Grundstück verkauft. „Geschnitten Brot läuft anders!“

 Angesichts des im Herbst öffnenden neuen Einkaufszentrums müsse eine bessere „Optik“ dessen Besucher in Richtung Großflecken ziehen. Für die Nachnutzung nach der Schließung von Karstadt böte sich als Eyecatcher eine Mischung aus attraktivem Wohnraum, Wellness und Außengastronomie an.

 Der Oberbürgermeister versicherte, bereits Gespräche mit potenziellen Investoren geführt zu haben; eine Arbeitsgruppe sei eingerichtet. „Ein Leerstand wie in anderen Städten darf nicht passieren!“ Dass sich die Mieten auf dem Großflecken offenbar „nach unten anpassen, ist sicherlich gut für mehr attraktiven Einzelhandel“. Verständnis zeigte der OB für die Genervtheit vieler Autofahrer angesichts der Baustellen. „Aber die Anpassungen sind notwendig und müssen vor der Eröffnung der Holsten-Galerie erfolgen.“

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
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