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Bühnen-Stars gingen hier ein und aus

Ausstellung in Neumünster Bühnen-Stars gingen hier ein und aus

Das Marktmeisterhäuschen in Neumünster widmet sich in seiner aktuellen Ausstellung dem 30-jährigen Jubiläum der Stadthalle mit Erinnerungen an das Theater und die vielen Schauspiel-Größen, die hier ein und aus gingen. Auch der Bau der Stadthalle für fast 47 Millionen Mark wird dokumentiert.

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Programmhefte und Bilder der Festwoche zur Eröffnung des neuen Theaters in der Stadthalle in einer Collage.

Quelle: Karin Hartmann

Neumünster. Die jüngste Ausstellung im historischen Marktmeisterhäuschen trägt dem 30. Geburtstag der Stadthalle Rechnung – nur ein paar Schritte vom Kleinflecken entfernt. Es gibt (nicht nur) fotografische Wiedersehen mit Gastspiel-Stars.

 Der Runde Tisch Kleinflecken setzt damit seine im Februar 2014 gestartete Initiative fort, die Fenster des Häuschen als Ausstellungsfläche zu bespielen und Passanten im wahrsten Sinne des Wortes im Vorübergehen einen Blick in frühere Jahre zu vermitteln.

 Die Forderung nach einer eigenen Stadthalle als würdiger Rahmen für Festakte und Theateraufführungen hatte Neumünsters Politik und Bürger nicht weniger als acht Jahrzehnte beschäftigt. Diese unendliche Geschichte fand dann doch noch einen rühmlichen Schlusspunkt: mit der Einweihung des gelben Klinkerbaus, den viele als „Koloss“ empfanden, im Februar 1986.

 Die aktuelle Ausstellung zeigt letzte Bauarbeiten an der fast 47 Millionen Mark teuren Stadthalle, Fotos von der Eröffnungsfeier und Schnappschüsse von Schauspielern, die seither hier aufgetreten sind. Zur Eröffnung gab das Schleswig-Holsteinische Landestheater Aida, nur wenige Tage später wurden Paul Hubschmid und Johanna von Koczian bejubelt, die in einer Inszenierung der Maugham-Komödie Finden Sie, dass Constance sich richtig verhält auftraten.

 Knapp einen Monat später war Liselotte Pulver zu Gast, die gemeinsam mit ihrem Mann Helmut Schmid ebenfalls in einer Komödie glänzte: Lauf doch nicht immer weg.

 Die Fotos der Pressefotografen Walter Erben (aus dem Archiv Monika Krebs) und von Joachim Krüger werden ergänzt durch eine Collage aus Zeitungsausschnitten, Programmheften und Eintrittskarten, die aus dem Archiv der langjährigen Theaterrezensentin Karin Hartmann stammen.

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