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Skulpturen aus Stoff und Papier

Tuch und Technik Skulpturen aus Stoff und Papier

Skulpturen scheinen im Museum Tuch + Technik zu schweben. Die neue Ausstellung dehnt sich quer durch die Museumsräume aus, heißt passend dann auch „... stretching“. Dorothea Reese-Heim stellt im Museum, aber zeitgleich auch im Designer Outlet Center (DOC) außergewöhnliche Papier- und Textilkunst aus.

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„Das Prinzip der Hülle - Inkrustation - ein Spiegelbild der Natur" von Dorothea Reese-Heim ist 1992 entstanden, aus Flachsfasern, Hadern, Zellstoff, Asparagus, Baumwolle und Stahl.

Quelle: Anja Rüstmann

Neumünster. Geometrische Raumkörper aus textilen Geweben, handgeschöpftem Papier, Wachs, Kupfer und Alugewebe sind zu sehen. Dorothea Reese-Heim erkundet Linien und Formen, Räume und Licht, und verleiht diesen Elementen auch mit ungewöhnlichen Materialien neue Bedeutung. Ihr Werk umfasst Zeichnungen und Skulpturen, die immer einen Bezug zu textilen Materialien haben. Bindungstechniken und Webarten, aber auch Steuerungskarten von Webstühlen haben sie inspiriert.

 Dorothea Reese-Heim hat während ihrer Studienzeit in Karlsruhe und München in den 60er-Jahren mit klassischer Bildweberei angefangen. In den späten 70er-Jahren experimentierte sie erstmals mit transparenten Materialien. Später entdeckte sie Textilpapier als künstlerisches Medium, dann verarbeitete sie Alltags- und Industriematerialien. So entstehen Installationen, Raumkörper und Lichtinstallationen.

 „Wir zeigen einen Querschnitt ihrer Arbeit mit mehr als 40 Kunstwerken“, sagt Museumsdirektorin Astrid Frevert. Dabei sind auch zwei Lichtinstallationen. In einem leerstehenden Laden im DOC präsentiert die Künstlerin, die von 1983 bis 2009 Professorin für Textilgestaltung an der Universität Paderborn war, sieben weitere Lichtinstallationen mit optischen Phänomenen.

 Neben den öffentlichen Führungen am 15. November, 20. Dezember und 17. Januar (jeweils 12 Uhr) wagt das Museum Tuch + Technik ein Experiment. Da Licht und Schatten bei den Werken eine besondere Rolle spielen, plant Museumspädagogin Karin Ruhmöller eine Entdeckungstour mit Taschenlampen. Am 4. Februar von 19 bis 20 Uhr geht es gemeinsam durch die Ausstellung, zwischendurch wird das Licht ausgeschaltet. Einzelne Punkte der Werke werden angeleuchtet, um die Wirkung von Licht und Schatten zu erleben. Anmeldungen nimmt das Museum unter Tel. 04321/5595810 entgegen.

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Anja Rüstmann
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