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Erste Fairtrade-Schule in Neumünster

Auszeichnung Erste Fairtrade-Schule in Neumünster

Jetzt ist es offiziell: Die Immanuel-Kant-Schule (IKS) in Neumünster ist eine Fairtrade-Schule, eine Schule des fairen Handels. Nachdem im vergangenen Jahr die Stadt Neumünster zur Fairtrade-Stadt ernannt wurde, ist jetzt die erste Schule Neumünsters dran.

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Albert Röhl vom Verein Transfair überreicht Lehrerin Regina Tietgen und Schulleiterin Elke Jönsson (rechts) die Plakette für das Schulgebäude.

Quelle: Fatima Krumm

Neumünster. Albert Röhl, Vertreter des Vereins Transfair, überreichte am Mittwoch feierlich die Urkunde und Schulplakette an das Gymnasium. Den Anstoßes hatte die Schülerin Carlotta Nitsch gegeben. Die heute 15-Jährige hat ihre Lehrerin Regina Tietgen davon überzeugt, in Sachen Fairtrade etwas an der Schule zu bewegen. Nicht einmal zwei Jahre später hat die IKS eine Fairtrade-Arbeitsgemeinschaft, eine Kantine, in der fair gehandelte Produkte verkauft werden, und trägt nun den offiziellen Titel.

Die Stadtpräsidentin Anna-Katharina Schättiger richtete ein paar Grußworte an die Schüler: „Wir wollen fairen Handel sichtbar machen.“ Mit der Lösung entwicklungspolitischer Fragen auf kommunaler Ebene zu beginnen, sei ein Baustein in der Armutsbekämpfung weltweit. „Global denken, lokal handeln“, ist das Motto der Stadtpräsidentin.

Auch nach der Zertifizierung werden die Schüler am Ball bleiben. In ihrer Kantine, einem Kiosk, in dem Schüler und Lehrer in den großen Pausen fair gehandelte Produkte, wie zum Beispiel Schokolade oder Kekse erwerben können, soll es bald fairen Kaffee geben.

„Ihr seid eine Schule, die über den Tellerrand schaut“, sagt Röhl. „Der Name eurer Schule verpflichtet. Er bedeutet vor allem Verantwortung im gesellschaftlichen Rahmen zu übernehmen. Ihr tut genau das.“ Die IKS ist die neunte Schule Schleswig-Holsteins, die den Titel trägt. Deutschlandweit sind es 406.

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