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Ausbau der Fahrradstationen ist absehbar

Bauausschuss Neumünster Ausbau der Fahrradstationen ist absehbar

Dem Ausbau der beiden Fahrradstationen für Pendler am Hauptbahnhof und am Südbahnhof in Neumünster steht nichts mehr im Wege, wenn die Fördermittel so fließen wie erhofft. Einstimmig stellte sich der Bauausschuss hinter diesen Antrag der CDU. Mit dem Prinzip Bike & Ride will Neumünster Fahrradstadt werden.

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Aktuell gibt es am Hauptbahnhof keine überdachten Abstellplätze. So standen die Fahrräder am gestrigen Montag im wahrsten Sinne des Wortes im Regen.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. Bike & Ride heißen die Zauberworte, die Neumünster dem Ratsbeschluss, Fahrradstadt zu werden, einen Schritt näher bringen soll. Die Differenz, ob die Fahrradgaragen mit oder ohne Zuschüsse realisiert werden, würde sich im städtischen Portemonnaie spürbar auswirken: Rund 240000 Euro sind für die abschließbare Abstellanlage am Hauptbahnhof veranschlagt. Wenn das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz fördert, blieben für die Stadt noch 60000 Euro; wenn die Metropolregion Hamburg mitspielt, sind es nur noch 30000 Euro. Am Südbahnhof (140000 Euro Gesamtkosten) würden bei Förderung noch 20000 als städtischer Anteil bleiben.

 Nicht durchsetzen konnte sich im Bauausschuss Franka Dannheiser (SPD) mit ihrem Vorschlag, durch Einziehen einer zweiten Ebene die Zahl der geplanten Stellplätze von 110 auf 220 zu verdoppeln. Elke Christina Roeder (SPD) vermisste bei der Ausstattung eindeutig eine Ladestation für E-Bikes. „Wenn schon, dann müssen wir auch an Fahrrad-Tourismus denken.“ Deshalb forderte sie für den Bahnhof auch blaue Einstell-Boxen für Fahrräder, wie sie am Tierpark, Bad am Stadtwald und am Museum Tuch + Technik schon angeboten werden.

 Stadtplaner Bernd Heilmann machte deutlich: „Wir wollen als erste Zielgruppe am Bahnhof eindeutig die Berufspendler bedienen, die sich hier langfristig einmieten wollen.“ Fahrradtourismus verlaufe im Land eher über Routen, die nicht unbedingt durch die Innenstädte führten wie beispielsweise der Ochsenweg, der Neumünster am Stadtwald tangiert.

 Die CDU setzte sich im Ausschuss mit einer weiteren Finanzbremse durch. Auf Antrag von Ratsfrau Helga Bühse wurde eine Kostendeckelung für das Familienzentrum beschlossen, das als Mix aus Familienberatung, Kita und Jugendzentrum auf dem Gelände der ehemaligen Sick-Kaserne an der Werderstraße entstehen soll. Von den veranschlagten 4,7 Millionen Euro muss allerdings nicht die Inneneinrichtung bestritten werden.

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Sabine Nitschke
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