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Baustellen besser koordinieren

Zwei neue Vollzeitstellen? Baustellen besser koordinieren

Dass Neumünsters Baustellenmanagement verbessert werden muss, mag auch die SPD nicht leugnen. Allerdings kündigte sie angesichts der von der Bauverwaltung beantragten knapp zwei Vollzeitstellen, eine davon für einen Ingenieur, auch gleich ein große Anfrage für die Ratsversammlung an.

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Von der Kieler Brücke bis zum Kuhberg reichte in diesem Jahr eine der zahlreichen Baustellen im Stadtgebiet. Gleichzeitig wurde auch an anderen Stellen gebuddelt und gesperrt.

Quelle: Anja Rüstmann

Neumünster. Neumünster. Dass Neumünsters Baustellenmanagement verbessert werden muss, mag auch die SPD nicht leugnen. Allerdings kündigte sie angesichts der von der Bauverwaltung beantragten knapp zwei Vollzeitstellen, eine davon für einen Ingenieur, auch gleich ein große Anfrage für die Ratsversammlung an.

 „Rund 2000 Baustellen haben wir in 2015 im gesamten Stadtgebiet gehabt, und 2016 werden es nicht weniger werden“, rechnete Oberbürgermeister Olaf Tauras am Dienstagabend im Hauptausschuss vor. Der sprunghafte Anstieg sei nicht zuletzt auf die zwei Stadtwerke-Großvorhaben zurückzuführen: Umstellung der Fernwärme von Dampf auf Heizwasser und Breitbandverkabelung. „Diese Vorhaben werden noch einige Jahre andauern, da ist es sinnvoll, in Personal zu investieren.“

 „Und wer soll die Kosten dafür tragen?“, erkundigte sich flugs SPD-Ratsherr Volker Andresen, der gleichzeitig wissen wollte, wie auch andere beantragte zusätzliche Stellen für die Verwaltung (Techniker für den Hochbau und Energiemanagement) mit der Haushaltskonsolidierung in Einklang zu bringen seien.

 „Zum Thema Baustellen hat es viel Kritik aus der Bevölkerung gegeben. Schließlich hat uns auch die Politik Aufträge in dieser Sache erteilt“, stellte Tauras klar. Das ließ SPD-Ratsherr Arno Jahner so nicht durchgehen. „Es wäre doch schön, zu wissen, dass die Stadtwerke auch etwas tun.“ Mit SWN-Geschäftsführer Matthias Trunk seien für die Zukunft engere Abstimmungen vereinbart, versicherte Tauras. „Ob die SWN aufstocken, weiß ich nicht.“

 Hauke Hahn von der CDU-Fraktion warnte eindringlich vor einem falschen Zungenschlag in der Debatte. „Die vielen Baustellen in der Stadt müssen einfach besser koordiniert werden.“ Anteilig entfallen laut Tauras je ein Drittel der Baustellen auf die Stadt auf die Stadtwerke und auf private Auftraggeber.

 „Ist die Optimierung jetzt eine Frage des Personals oder der Organisation“, forschte Andresen nach. Antwort des OB: „Sowohl als auch, aber ein Teil der Problematik besteht in der Anzahl der Mitarbeiter.“ Als ersten Schritt habe man in der Verwaltung eine bereits in anderen Städten bewährte Software zwecks besserer Abstimmung der beteiligten Fachdienste installiert.

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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