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Schüler lernten Schulen kennen

Messe in den Holstenhallen Schüler lernten Schulen kennen

Eine halbe Stunde vor der Eröffnung setzte der Ansturm auf die Holstenhalle 2 ein – als ob es etwas umsonst gab. Tatsächlich wurden Brezeln verteilt und Apfelsaft, es gab kleine Geschenke, aber in erster Linie Informationen: Die weiterführenden Schulen warben um die Viertklässler bei der vierten Schulmesse.

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Jakob Jacobsen (von links), Paul Lojewski und Hannes Krüger, Schülersprecher der Immanuel-Kant-Schule, probieren die Sumobots aus. Die Fahrzeuge werden über eine Handy-App gesteuert.

Quelle: Anja Rüstmann

Neumünster. Auf gut 1000 Besucher kam nach drei Stunden Organisatorin Britta Häger von der Stadt Neumünster. Der Ansturm auf Schleswig-Holsteins einzige Veranstaltung dieser Art ist nachvollziehbar. Schließlich geht es um die Zukunft der Kinder. Auf welche Schule sollen sie ab dem Sommer gehen?

 „Hoffentlich finden wir die richtige Schule“, sagte Wirginia Pasternak. Sie war mit Sohn Julian Alexander (9) von Stand zu Stand unterwegs. „Die Gemeinschaftsschule Brachenfeld hat einen guten Ruf“, überlegte sie und wollte sich jetzt selber ein Bild machen. Faldera käme aber auch in Frage. Bei Christina Bernhardt und Tochter Sina (10) stand schon schnell fest, dass es wohl die Holstenschule werden soll. Die Argumente lauteten: Gymnasium, kurzer Schulweg, viele Freunde dort.

 Aber auch alle anderen Schulen, von den Gymnasien über die Gemeinschaftsschulen bis zu den regionalen Bildungszentren, machten phantasievoll Werbung in eigener Sache. Musikdarbietungen, ferngesteuerte Roboter, chemische Experimente – die Bandbreite war groß. Und überall gab es Prospekte und die Möglichkeit, Fragen zu stellen. „Wie lange habt ihr Mittagspause?“, hörte man hier, „Wie viele Sportlehrer gibt es an ihrer Schule?“ dort. Schulleiter, Lehrer und Schüler gaben bereitwillig Antworten und informierten über Profile, Offene Ganztagsschule, Abschlüsse aber auch Essensangebote.

 Der Roboter der Klaus-Groth-Schule hatte es Murat Han Ortacer (10) angetan, Vater Ibrahim sah interessiert zu. Viele Kinder waren aber auch eigenständig unterwegs und holten sich Informationen, während sich die Eltern woanders unterhielten. Am Stand der Hans-Böckler-Schule, die im vergangenen Jahr besonders gefragt war, ging es diesmal etwas ruhiger zu. Während Tanja Luttmann und Karina Stäker vom Schulelternbeirat noch überlegten, ob es am Wegfall der Schulartempfehlung liegen könne, kam aber schon der nächste Schüler, um sich eine kleine Tüte Gummibärchen zu ergattern.

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