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Volle Auftragsbücher nach der NordBau

Bilanz Volle Auftragsbücher nach der NordBau

Die 60. NordBau hat ihre Pforten geschlossen. 846 Aussteller aus 17 Ländern hatten an fünf Messetagen Neuheiten und Bewährtes rund um das Thema Bauen vorgestellt. Rund 65.000 Besucher zählte die Messeleitung im Jubiläumsjahr.

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Lebhaftes Treiben auf der NordBau in Neumünster. Die Jubiläumsschau wartete mit einigen Weltneuheiten auf.

Quelle: Karsten Leng

Neumünster. Schon jetzt ist klar: Zur 61. Auflage im kommenden Jahr wird die Zahl der Aktionsstände rund um das Handwerk erweitert.

„Wir sind hochzufrieden“, erklärte am Sonntag Holstenhallen-Chef Dirk Iwersen. Die Zahl der Besucher sei im Vergleich zum Vorjahr zwar leicht gesunken. Aber die Qualität der Gespräche, die die Aussteller mit den Besuchern führten, sei nachweislich gestiegen. Darüber hinaus sei die Zahl von Verkaufsabschlüssen bei den Ausstellern der Baumaschinenbranche während der Jubiläumsmesse exorbitant hoch gewesen.

 Nordeuropas größte Baumesse entwickelt sich außerdem immer mehr zu einem Podium für Weltneuheiten. Großes Interesse bei den Fachbesuchern weckte so unter anderem der erste serienmäßig produzierte Stampfer mit Gasantrieb. Die erste Messevorstellung eines Schaufelladers mit Elektroantrieb gehörte ebenso zu den Highlights.

 Ein Sonderthema der Nordbau stellte den „Architekten als Anwalt des Bauherrn“ in den Mittelpunkt. Dieser Schwerpunkt sei auf große Resonanz gestoßen, bilanzierte Messeleiter Wolfgerd Jansch. Die Ansprüche des Bauens würden auf allen Ebenen immer komplexer werden. Es sei gelungen, Architekten und zukünftigen Bauherren erstmals ein Podium zu bieten, um über Lösungen zu diskutieren.

 Ein weiteres Sonderthema widmete sich dem auch in Schleswig-Holstein dank der maroden Rader Hochbrücke aktuellen Problem der Brückensanierung. Auf einem Symposium diskutierten rund 200 Experten über Qualitätssteigerungen bei Brückenbauwerken und über aus ihrer Sicht zwingend notwendige Verkürzungen von Genehmigungsprozessen. Dieses Thema beschäftigte auch die Mitarbeiter des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr an ihrem Messestand. „Fragen zum Ausbau der A7 und nach dem Stand der Planungen für den Neubau der Rader Hochbrücke wurden uns quasi im Minutentakt gestellt“, berichtete Volker Richter.

 Aktionsstände des Handwerks stehen traditionell bei den Nichtfachbesuchern im Mittelpunkt des Interesses. Erstmals hatte die Landesinnung des Maler- und Lackiererhandwerks die zehn besten Jung-Gesellen des Landes ihre Werkstücke im Rahmen der „Norddeutschen Meisterschaften“ vor Publikum anfertigen lassen. „Das war für unser buntes Handwerk die beste Nachwuchswerbung, die wir je gemacht haben“, freute sich Landesinnungsmeister Andreas Kröger über die große Resonanz bei den Messebesuchern. Für Dirk Iwersen steht auch deshalb fest, dass die Zahl der Aktionsstände im kommenden Jahr erweitert wird.

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