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Bislang nur ein Investor für Gewerbepark

Eichhof Bislang nur ein Investor für Gewerbepark

45 Hektar groß ist das neue Industrie- und Gewerbegebiet Eichhof im Norden Neumünsters direkt an der Autobahn 7, das seit Ende 2013 langsam Formen annimmt. Das erste Unternehmen siedelt sich bereits an, mit weiteren laufen die Verhandlungen.

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Auch dichter Nebel wie gestern Morgen kann die Bauarbeiten auf Höhe der Autobahnabfahrt Neumünster-Nord nicht verzögern.

Quelle: Karsten Leng

Neumünster. Im Gewerbepark Eichhof will sich das Kieler Unternehmen Henry Kruse ansiedeln. „Wir haben weitere Anfragen. Doch noch gibt es keine konkreten Ergebnisse bei den laufenden Verhandlungen“, berichtet Iris Meyer, Geschäftsführerin der mit der Vermarktung beauftragten Wirtschaftsagentur Neumünster. Zumindest der neue Firmensitz von Henry Kruse nimmt derweil Gestalt an: Hier entsteht ein kombiniertes Lager- und Verwaltungsgebäude samt Schulungszentrum mit einer Gesamtfläche von rund 20000 Quadratmetern.

 Das Familienunternehmen weitet seit Jahren seine Produktpalette vom einstigen Hygienemittel-Lieferanten zu einem Vollversorger aus. Der Kieler Stammsitz mit rund 15000 Quadratmetern Gesamtfläche platzt derweil aus allen Nähten. Im Gewerbepark Eichhof hat dass Unternehmen 65000 Quadratmeter Fläche von der Stadt Neumünster gekauft. Die Investition für Landkauf und Bau des Gebäudekomplexes beläuft sich auf rund 20 Millionen Euro.

 „Ausschlaggebend für unseren Neubau hier in Neumünster ist die optimale Verkehrsanbindung an die A7 und die reichlich vorhandene Fläche“, erklärte jetzt bei einer Baubegehung Jan Stübinger, Kaufmännischer Leiter des Unternehmens. In einem zweiten Bauabschnitt sei bei Bedarf eine Erweiterung des Lagers um rund 10000 Quadratmeter an dem neuen Standort machbar. „Bis zum Jahresende wird die Gebäudehülle geschlossen sein. Dann kann der Innenausbau beginnen“, so der verantwortliche Projektleiter des Bauunternehmens Goldbeck, Markus Rötschke. Es sei geplant, dass die neue Firmenzentrale im Oktober des kommenden Jahres in Betrieb geht.

 Die Ausmaße des Neubaus sind gigantisch. Der Komplex misst 150 mal 130 Meter. Insgesamt 320 Betonstelen mit einem Gewicht von rund 20 Tonnen und einer Höhe von 15 Metern bilden das Grundgerüst. Darin eingehängte mächtige Betonelemente werden das Mauerwerk bilden. Innerhalb des Gebäudes wird die Lagerhalle ebenfalls mit Betonwänden samt Feuertüren in mehrere Brandabschnitte eingeteilt. Nach dem Auskoffern des Bodens wurde eine Spezialfolie ausgelegt, auf der rund 60000 Kubikmeter Schlacke aufgebracht wurden. „Damit ist garantiert, dass bei einem Unfall keine Chemikalien oder bei einem Brand Löschwasser in das Erdreich gelangen kann“, so Projektleiter Rötschke.

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