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Messerstecherei: Es ging um Geld

Neumünster Messerstecherei: Es ging um Geld

Nach der blutigen Messerstecherei am Freitag in Neumünster mit sieben Beteiligten versucht die Kriminalpolizei Neumünster weiterhin intensiv, die Hintergründe des Streits zu ermitteln. Vier Männer wurden teilweise schwer verletzt. Es ging offenbar um Geld.

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Die Polizei sichert am Tatort Spuren.

Quelle: Daniel Friedrichs

Nuemünster. Drei Personen im Alter von 33 bis 39 Jahren werden weiterhin in Krankenhäusern behandelt. "Akute Lebensgefahr besteht nicht mehr", sagte Sönke Hinrichs, Sprecher der Polizeidirektion Neumünster. Ein 35 Jahre alter Mann konnte noch in der Tatnacht das Krankenhaus wieder verlassen.

Die Kriminalpolizei Neumünster begann noch in der Tatnacht mit der Spurensicherung und intensiven Ermittlungen. Im Rahmen der Fahndung nahmen die Beamten zwei Männer (31, 37) vorläufig fest. Da sich der Tatverdacht jedoch nicht erhärtete, wurden beide wieder entlassen. Nach Angaben von Hinrichs stellte sich noch in der Nacht zum Sonnabend ein 31-jähriger Neumünsteraner nach Rücksprache mit seinem Anwalt der Polizei. Da die Umstände seiner Beteiligung unklar sind, wurde er ebenfalls wieder entlassen.

"Nach den bisher vorliegenden kriminalpolizeilichen Erkenntnissen waren Geldforderungen die Ursache des Streits", sagte der Polizeisprecher. Schließlich trafen sich insgesamt sieben Männer osteuropäischer Abstammung auf dem Parkplatz am Tierpark - dort eskalierte der Streit. Der genaue Hergang der Auseinandersetzung sei weiter unklar, da die Tatbeteiligten der Polizei gegenüber keine konkreten Angaben machten, so Hinrichs weiter. Die Polizei sucht Zeugen und bittet insbesondere um Mitteilung zu Fahrzeugen oder Personen, die am Freitagabend in der Nähe des Parkplatzes am Tierpark beobachtet wurden. Hinweise unter Tel. 04321/9450.

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Günter Schellhase
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