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Schleichweg erst im März fertig

Brückenbau verzögert sich Schleichweg erst im März fertig

Verkehrsteilnehmer, die den Prehnsfelder Weg als Schleichweg zwischen Neumünster und Wasbek genutzt haben, müssen sich gedulden. Der Neubau der Brücke über die A7 wird nicht wie ursprünglich geplant im Januar abgeschlossen sein. Neuer Eröffnungstermin: Voraussichtlich Ende März.

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Eigenlich sollte der Neubau der Autobahnbrücke am Prehnsfelder Weg jetzt im Januar fertiggestellt sein. Die Arbeiten haben sich verzögert. Voraussichtlich Ende März wird die Verbindung zwischen Nerumünster und Wasbek wieder freigegeben.

Quelle: Karsten Leng

Neumünster. Als im Juni des vergangenen Jahres die alte Brücke abgerissen wurde, machte die für den sechsspurigen Ausbau der A7 verantwortliche Bau- und Betreibergesellschaft Via Solutions Nord, wie berichtet, den Verkehrsteilnehmern Hoffnung, dass in diesem Januar der Neubau der Brücke fertiggestellt sei und der beliebte Schleichweg zwischen der Gartenstadt und Wasbek für den Durchgangsverkehr wieder freigegeben werde. Die bisherige Brücke musste einem Neubau weichen, da ihre Länge nicht ausreichte, um die zukünftig auf sechs Spuren verbreiterte Autobahn zu überspannen. Es fehlten rund 15 Meter.

 Die Verzögerung des Brückenbaus sei in den gemachten Erfahrungen des Winters 2014/2015 begründet, erklärt Unternehmenssprecher Christian Merl. „Die damaligen sechs Wochen Dauerregen und anschließend knackiger Frost haben uns dazu bewogen, den Neubau der Betonfahrbahnen zeitlich vorzuziehen“, so Merl. Deshalb habe der Bau der dreispurigen Fahrbahn in Richtung Hamburg absoluten Vorrang vor den notwendigen Brückenbauarbeiten im Bereich Neumünster gehabt. Und das mit Erfolg: Die Fahrbahnen in den Bauabschnitten zwischen dem Bordesholmer Kreuz und Hamburg seien Ende 2015 komplett fertiggestellt gewesen.

 Jetzt gehe es mit Hochdruck an die Brückenarbeiten. „Am Prehnsfelder Weg werden wir das bereits stehende Brückengerüst mit einer doppelten Schalung verkleiden, das Fundament und den Bewehrungsstahl setzen, um möglichst zeitnah mit dem Gießen des Betons starten zu können“, beschreibt Merl die nächsten Schritte. Es sei geplant, die Bauarbeiten Ende März zu beenden, um dann die Strecke wieder für den Durchgangsverkehr zu öffnen. Der Zeitplan sei aber nur einzuhalten, wenn die Temperaturen in den kommenden Wochen im Plusbereich bleiben. „Sollte doch noch eine Frostperiode kommen, kann sich die Fertigstellung der Brücke verschieben“, schränkt Christian Merl ein.

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