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Fall Mor kommt vor das Parteigericht

CDU-Auschlussverfahren Fall Mor kommt vor das Parteigericht

Die Sache geht ihren Gang: Neumünsters CDU will sich von ihrem Ratsherrn Refik Mor trennen. Eine Kreisvorstandssitzung, die laut Satzung extra frist- und formgerecht einberufen werden musste, hat beschlossen, mit einem entsprechenden Antrag das Kreisparteigericht einzuschalten.

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Refik Mor war mit einem Schreiben an Bundestagsabgeordnete wegen der Armenien-Resolution aufgefallen.

Quelle: hfr

Neumünster. Der türkischstämmige Ratsherr war zunächst mit einem Schreiben an Bundestagsabgeordnete wegen der Armenien-Resolution aufgefallen. Stellungnahmen zum gescheiterten Putsch in der Türkei und über den Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan hatten dann über die Parteigrenzen hinweg für Aufsehen und Reaktionen gesorgt.

 „Es ist das erste Mal, dass das Kreisparteigericht in Neumünster einberufen werden muss“, erklärte Geschäftsführerin Melanie Bernstein. Das Gremium unter Vorsitz des ehemaligen Ratsherrn Carl Holtzberg, dem auch der Fraktionsvorsitzende Gerd Kühl angehört, werde „zügig“ zusammenkommen. Ein genauer Termin könne jedoch noch nicht genannt werden. Angesetzt seien mehrere Verhandlungstage, an denen auch Mor zu Wort kommen werde. Mit einer Entscheidung rechnet Bernstein keineswegs vor dem Frühjahr 2017. Neumünsters CDU-Kreisvorsitzender Wolf Rüdiger Fehrs kommentierte: „Das alles ist selbstverständlich unangenehm, aber es gibt ein klares, einstimmiges, deutliches Votum.“

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