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Exportschlager: Duale Berufsausbildung

Chinesische Delegation zu Gast Exportschlager: Duale Berufsausbildung

Das duale System der Berufsausbildung ist ein wahrer Exportschlager. Montag ließ sich eine Delegation aus China informieren, wie in Neumünster Kfz-Mechatroniker ausgebildet werden. Dazu gehörte ein Besuch in der Walther-Lehmkuhl-Schule und in der Werkstatt von Süverkrüp und Ahrendt.

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Eine zwölfköpfige Delegation aus China plus Dolmetscher besuchte am Montag Neumünster, um sich über die duale Berufsausbildung zu informieren. Organisiert wurde der Besuch von Wolfgang Krickhahn. Von Oberbürgermeister Olaf Tauras und Stadtpräsidentin Anna-Katharina Schättiger wurden die Gäste im Historischen Ratsaal im Alten Rathaus empfangen.

Quelle: Anja Rüstmann

Neumünster. Unternehmer Chengfang Zhang der Tiansi-Group, die nicht nur in Sachen Finanzservice und Autoservice, sondern auch in der Kultur unterwegs ist, zu der ein privates Museum gehört und eben auch eine private Fachhochschule mit 5000 Studenten in Dalian, ließ sich von Dolmetscher Yue Geng genau berichten, was Oberbürgermeister Olaf Tauras beim Empfang im Historischen Ratssaal sagte: „Gut ausgebildete Fachkräfte bilden die Basis unserer Wirtschaft.“

 Sechs Kfz-Mechatronik-Studenten der Fachhochschule, deren Leitung und auch eine Englischlehrerin waren mit nach Deutschland gereist. Nach Besuchen in München und Stuttgart (unter anderem im Automuseum) ging es nach Neumünster – der „wichtigsten Station“, wie Geng berichtete. „Wir wünschen uns, dass die Studenten irgendwann hierher kommen können, um Praktika, eine Ausbildung oder gar eine Arbeit zu finden“, sagte Geng. Seit Oktober lernen sie in China Deutsch.

 Mit zur Delegation gehörte auch Minglong Xi, der eine Denkfabrik in China leitet. Wolfgang Krickhahn, ehemals Vorstand der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein, begleitet die deutsch-chinesische Zusammenarbeit seit vielen Jahren. Er freute sich, dass die Chinesen den fachlichen Schwerpunkt ihrer Reise nach Neumünster gelegt haben und sich beeindruckt von der praxisnahen Ausbildung zeigten. Zum Mittagessen gab es dann aber keine Experimente, er führte die Gäste in ein chinesisches Restaurant. „Das deutsche Essen vertragen sie einfach nicht.“

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Ein Artikel von
Anja Rüstmann
Holsteiner Zeitung

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