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Umfrage zur Einkaufsstadt Neumünster

Auch im Umland Umfrage zur Einkaufsstadt Neumünster

Das Citymanagement will es noch einmal wissen: Drei Jahre nach der ersten Umfrage rund um die Einkaufsstadt Neumünster ist jetzt wieder die Meinung von Bürgern und Besuchern gefragt – um die Situation vor und nach der Etablierung von Designer Outlet Center und Holsten-Galerie zu vergleichen.

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Citymanager Michael Keller mit einer „Riesen“-Seite 1 des Fragebogens, der in einer Auflage von 67000 Exemplaren an Haushalte in Neumünster und dem Umland verteilt wird.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. 67000 Exemplare des auf DIN-A-4-Format gefalteten Bogen mit 32 Fragen werden am 11. Juni in alle Haushalte in Neumünster samt Umland mit einem Radius von 20 Kilometern verteilt. „Auch Menschen in Haale, Langwedel, Brügge, Meezen und Beringstedt sollen erreicht werden“, stellte Citymanager Michael Keller klar.

 Abgefragt werden unter anderem bevorzugte Einkaufsstädte und Unternehmen, die Beliebtheit der Holsten-Galerie, die Meinung zum Leerstand in Neumünsters City, gewünschte Angebotsvielfalt: Was fehlt noch? Stören Kunden-Stopper, zum Beispiel in der engen Lütjenstraße? Wie oft ist Neumünsters Innenstadt Gesprächsthema im Familien- oder Freundeskreis?

 Am allerwichtigsten ist Keller aber Frage 32: „Dabei geht es um die Wechselbeziehungen von angesteuerten Zielen. Wenn jemand gezielt das DOC anpeilt, besucht er dann auch noch die Holsten-Galerie oder Möbel Brügge, Nortex, die Innenstadt oder Kultur- und Freizeiteinrichtungen?“

 Fakt ist: Vor der Eröffnung des DOC wurden an verkaufsoffenen Sonntagen drei bis fünf Prozent Besucher aus Hamburger und dessen Umland in Neumünster registriert. Keller: „Seit dem DOC ist die Zahl auf 25 bis 32 Prozent gestiegen. Und seit Eröffnung der Holsten-Galerie sind deutlich mehr Autos mit Rendsburger, Segeberger und Plöner Kennzeichen in Neumünster unterwegs.“

 Bereits ab dem 10. Juni können die Frage per Internet beantwortet werden, Kontakt: www.umfrage.city-nms.de. Etwa 15 bis 20 Minuten sollte man sich dafür Zeit nehmen. Keller ist optimistisch, dass bis zum 16. Juli viele Antworten im Büro am Kleinflecken 26 eingehen werden. „Bei der vergangenen Umfrage hatten wir einen Rücklauf von 1800. Das war mehr als repräsentativ.“

 Auffällig war, dass sich auswärtige Hotel-Gäste sehr intensiv mit dem Fragebogen auseinandersetzten. Dem hat Keller Rechnung getragen: An Neumünsters Hotels gehen allein 1000 Fragebögen, die Hälfte davon in englischer Sprache.

 „Auswerten wird die Antworten eine Studentin der Fachhochschule Kiel im Rahmen einer Bachelor-Arbeit“, erklärte Keller. Mit der Analyse der Ergebnisse im Vergleich zu 2013 rechnet der Citymanager bis zum Ende des dritten Quartals. Kleiner Anreiz zum Mitmachen: Unter den Teilnehmern werden wieder zehn Einkaufsgutscheine im Wert von 50 Euro verlost.

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