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Containerdorf für 400 Flüchtlinge

Erste Bewohner kommen Sonnabend Containerdorf für 400 Flüchtlinge

Ein Dorf aus 100 Containern soll bis zum Sonnabend auf dem Gelände der ehemaligen Scholz-Kaserne aufgebaut sein. Dann sollen die ersten von 400 Flüchtlingen eintreffen, die Neumünster zusätzlich zu den rund 1200 in der zentralen Landesunterkunft am Haart aufnehmen wird.

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Auf dem Areal der ehemaligen Scholz-Kaserne, das der Stadt Neumünster gehört, werden Wohn- und Sanitärcontainer für weitere 400 Asylsuchende aufgestellt.

Quelle: Karsten Leng

Neumünster. Neumünster. Ein Dorf aus 100 Containern soll bis zum Sonnabend auf dem Gelände der ehemaligen Scholz-Kaserne aufgebaut sein. Dann sollen die ersten von 400 Flüchtlingen eintreffen, die Neumünster zusätzlich zu den rund 1200 in der zentralen Landesunterkunft am Haart aufnehmen wird.

 DRK und THW (Technisches Hilfswerk) unterstützten am Freitag mit 70 Kräften aus Neumünster und Neustadt die Firma Sani aus Borgstedt beim Aufbau auf dem rückwärtigen Gelände der Kaserne. Das Innenministerium hatte die Container zunächst auf eigenem Gelände am Landeslabor bei den Holstenhallen errichten wollen. Das war allerdings schon als zusätzliche Parkfläche für die Nordbau angemietet worden und hätte weit abseits der Infrastruktur der Landesunterkunft gelegen.

 „Das THW wird zunächst auch die Versorgung der Flüchtlinge in einem großen Verpflegungszelt übernehmen. Mitte nächster Woche erfolgt die Ablösung durch einen Caterer“, erklärte Ministeriumssprecherin Susanne Berndt auf Anfrage. Für die Betreuung darüber hinaus zeichnet, wie auch in der ehemaligen Kaserne, das DRK verantwortlich.

 Platz für weitere 400 Personen entsteht in einem Gebäude auf dem Gelände in Richtung Emil-Köster-Straße, das in Modul-Bauweise errichtet wird und Anfang September bezugsfertig sein soll. Für einige Bewohner des provisorischen Containerdorfes wird es keinen Blick nach draußen geben; es sind auch fensterlose Baucontainer darunter. „Der Markt ist eng geworden“, meinte Thomas Jessen von der Firma Sani.

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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