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Da steckte Bewegung drin

Tag des Sports Da steckte Bewegung drin

Der erste Tag des Sports belegte eindrucksvoll die enorme Vielfalt an Sportarten, die Vereine aber auch private Sportinstitute anbieten. An elf Aktionsflächen auf dem Areal der Brachenfelder Gemeinschaftsschule wurde von der Rhythmischen Sportgymnastik bis hin zum Boxkampf ein bunter Querschnitt geboten.

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Ein Geländer auf dem Schulhof der Gemeinschaftsschule Brachenfeld nutzte eine Sportgruppe des Neumünsteraner Niozentrums als Sportgerät.

Quelle: Karsten Leng

Neumünster. Sommerliche Temperaturen und kein einziger Regentropfen waren am Sonnabend Garant für die überwältigende Resonanz bei der Premiere des Tags des Sports. Jung und Alt, Familien mit Kindern und auch Asylsuchende aus der nahem Flüchtlingsunterkunft am Haart genossen das sportliche Spektakel. Neben bekannten Standard-Sportarten gab es auch Ungewöhnliches zu sehen. Eine Gruppe des Niozentrums nutzte ein langgestrecktes Geländer auf dem Schulhof als Sportgerät. In rasanter Geschwindigkeit wurde mit artistischen Sprüngen und Rollen das Hindernis überwunden. „Das nennt sich Le Parkour und ist eine urbane Bewegungskultur im öffentlichen Raum, die ihren Ursprung in Frankreich hat“, erklärte Sebastian Gotsch. Mauern, Feldsteine, Treppen und auch Parkbänke hätten ein enormes Potential als Sportgerät, das durch diese Technik erschlossen wird. „Das kann jeder lernen“, so der Trainer.

 Gegensätzlicher konnten die Darbietungen nicht sein. Während Laurie Abraham und Frederike Hagel vom TSC Neumünster in feinster Kleidung bei Standardtänzen wie einem Wiener Walzer über den Asphalt des Schulhofes „schwebten“, zeigten im Atrium, nur einen Steinwurf entfernt, Konstantin Halster und Viktor Sommer perfekte Technik bei einem Boxkampf. Beide Sportler sind Mitglied des Boxteams Olympia Neumünster. Sommer startet im Weltergewicht. „Ich bin erst seit vier Jahren dabei. Vorher habe ich Fuß- und Handball sowie Tischtennis gespielt. Doch Boxen ist meine Leidenschaft“, so der 22-Jährige. Es sei ein sehr anstrengender Sport, der sehr viel zusätzliches Konditionstraining wie Laufen oder Schwimmen neben dem eigentlichen Boxtraining erfordert. „Wir hoffen, durch diese Schau Menschen für den Boxsport zu gewinnen“, setzte Trainer Olaf Schmüser auf einen nachhaltigen Effekt.

 Ute Freund, Vorsitzende des Kreissportverbands Neumünster, der den Tag im Rahmen des 888. Stadtjubiläums aus der Taufe gehoben hat, zeigte sich mit der Resonanz seitens der Vereine aber auch der Besucher mehr als zufrieden. „Es ist uns dank vieler Akteure gelungen, eine Leistungsschau des Breitensports in seiner ganzen Vielfalt auf die Beine zu stellen“, zog Freund ein erstes Fazit. Ob die Vereine dadurch neue Mitglieder gewinnen können, bleibe abzuwarten.

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