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Jury in der Vom-Stein-Schule

Deutscher Schulpreis Jury in der Vom-Stein-Schule

Am Mittwoch und Donnerstag war die Jury im Hause. Jetzt ist in der Freiherr-vom-Stein-Schule in Neumünster Abwarten angesagt. Am 21. März erfährt die Gemeinschaftsschule, ob sie unter die besten Zwölf gekommen ist und zur Prämierung für den Deutschen Schulpreis 2016 eingeladen wird.

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Flammenfärbung mit Metallsalzen, in diesem Fall Lithiumchlorid, vermitteln die Steinschüler Bjarne (14) und Felix den Grundschülerinnen Jule (9) und Dana (10, rechts) aus Hennstedt.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. „Bewerben können sich alle allgemeinbildenden Schulen“, erklärte Andrea Preußker von der Robert Bosch Stiftung. Dann wird allerdings kräftig gesiebt, bevor im Endeffekt die Jury die Reise zu 17 Schulen im Lande antritt. Vergeben werden letztlich ein erster und fünf zweite Preise und erstmals ein Sonderpreis für eine ausländische Schule; Gesamtpreisgeld: 250000 Euro.

 „Wir haben uns gleich 2010, als wir den ersten zehnten Jahrgang hatten, angemeldet, um in das Netzwerk des Wettbewerbs aufgenommen zu werden, von dem die Schulen schon ungemein profitieren“, sagte Schulleiterin Maike Schubert. Vor zwei Jahren reichte es dann immerhin schon zu einer „echten Teilnahme“ samt Einladung für die Prämierung.

 Worum es geht bei dem Wettbewerb? „Um die Choreographie moderner Lernformen. Schule muss sich entwickeln, wie die Jobwelt es auch tut. Die Schüler müssen Willensstärke entwickeln, ihre eigene Verantwortung für das Lernen begreifen, in unterschiedlichen Kontexten miteinander kommunizieren. Das lernt man nicht in der Schule von gestern“, brachte Prof. Kurt Reusser von der Uni Zürich die Sache auf den Punkt.

 Und da konnte „Freiherr“ punkten. Mit dem „Draum“-Projekt zum Beispiel: Der „Draußen-Lern-Raum“ ist ein angemieteter Garten in einer Kolonie. Hier zählt die Kulturleistung des Gärtnerns, deren Früchte der Mensa zugute kommen sollen. Beim Bänke-Bau zählt ein anderer Umgang mit Zahlen als in Mathe. Überhaupt geht es um eine andere Art von „Qualitäten zeigen können“.

 Beeindruckt hat auch das Projekt „NaWi für Grundschulen“: Stein-Schüler machen Grundschüler mit Experimenten neugierig auf Naturwissenschaften; dafür müssen vorher Konzepte entwickelt werden. „Wir suchen Schulen, die zeigen, wie’s gehen könnte“, betonte der Professor aus Zürich. Und kam zu dem Schluss: „Diese Schule ist schon sehr weit.“

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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