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Deutscher Schulpreis geht nach Neumünster

Freiherr-vom-Stein-Gemeinschaftsschule Deutscher Schulpreis geht nach Neumünster

Zwei Schulen aus Schleswig-Holstein haben beim Deutschen Schulpreis jeweils zweite Plätze belegt. Die Freiherr-vom-Stein-Gemeinschaftsschule in Neumünster und die Schule St. Nicolai am Nordkamp in Westerland auf Sylt wurden von Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) für ihre Konzepte geehrt.

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Ehrte die Schulen: Frank-Walter Steinmeier.

Quelle: Britta Pedersen/dpa

Neumünster/Berlin.  „Wir sind noch völlig euphorisch“, sagte der stellvertretende Schulleiter der Freiherr-vom-Stein-Schule, Olaf Hubert. „Wir sehen es als Auszeichnung für unseres selbstverantwortetes Lernsystem, das mit digitalem Lernen verknüpft ist.“ Die Schulen erhalten jeweils 25.000 Euro. Schüler und Lehrer hatten die Preisverleihung per Video-Übertragung gemeinsam in der Aula verfolgt. Eine 16-köpfige Delegation aus Lehrern, Schülern, Sozialpädagogen und einem Elternteil vertrat die Schule in Berlin.

An der Freiherr-vom Stein-Schule lernen die Schüler in den Klassenstufen 5 bis 10 Hubert zufolge fächerübergreifend, die Schüler planen ihren eigenen Lernweg, der klassische Unterricht ist komplett aufgelöst. Die Inhalte erarbeiteten sich die Schüler in jeweils viereinhalbwöchigen Projekten. „Sie sind dadurch motivierter, weil sie ihre eigenen Ziele mitbestimmen können“, sagte er.

Viele Schüler mit Migrationshintergrund auf Sylt

In der Grundschule mit Förderzentrum St. Nicolai am Nordkamp auf Sylt zählt nach Angaben des Landesbildungsministeriums das Motto „Fördern und Fordern“ zur Leitidee. 34 Prozent der 180 Schüler haben demnach einen Migrationshintergrund, Deutsch als Zweitsprache gehört zum Angebot. Zugleich hätten die Worte Maria Montessoris „Hilf mir, es selbst zu tun“ an der Schule Gewicht.

„Zwei zweite Preise – das ist ein großartiger Erfolg für Schleswig-Holstein“, sagte Landesbildungsministerin Britta Ernst (SPD) einer Mitteilung zufolge. Es zeige, „dass an unseren Schulen hervorragend gearbeitet wird“. Nach Angaben der Robert-Bosch-Stiftung hatten sich 80 Schulen um den Schulpreis 2016 beworben. 14 Schulen aus acht Bundesländern wurden nominiert.

Schule aus Niedersachsen holt Gesamtpreis

Der mit 100 000 Euro dotierte Hauptpreis ging an die Grundschule auf dem Süsteresch im niedersächsischen Schüttorf. Außer den zwei schleswig-holsteinischen Schulen wurden auch die Schule für Erwachsenenbildung Berlin und das Humboldt-Gymnasium Potsdam mit jeweils zweiten Preisen ausgezeichnet. Den erstmals ausgeschriebenen, ebenfalls mit 25.000 Euro dotierten Sonderpreis für Auslandsschulen erhielt die Deutsche Internationale Schule Johannesburg in Südafrika.

Die Jury vergibt den Preis nach sechs Kriterien. Dazu zählen Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulleben und Schule als lernende Institution.

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