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Teich-Fontäne wird repariert

Wasser abgelassen Teich-Fontäne wird repariert

Für die Möwen ist der Teich in der Neumünsteraner Innenstadt momentan ein Wohlfühlort. Aufgrund des geringen Wasserstandes hat sich im Gewässer eine Insel gebildet. Die aktuelle Lage nutzte die Stadt, um den schon länger beschädigten Verteilerring der Wasserfontäne inmitten des Teichs auszubauen.

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Im abgelassenen Teich ragt eine kleine Insel empor. Die Gelegenheit nutzt die Stadt, um die defekte Wasserfontäne auszubauen.

Quelle: Florian Sötje

Neumünster. „Die Gelegenheit haben wir am Schopf gepackt, um das defekte Teil im Teich auszubauen und jetzt zu reparieren“, sagte Heiner Feilke vom Fachdienst Grünflächen. Die Fontäne, die eigentlich einen acht Meter hohen Wasserstrahl erzeugen soll, plätscherte bereits Ende des letzten Jahres nur noch vor sich hin. „Der Verteilerring war gebrochen, und so konnte die Fontäne nicht mehr ihre eigentliche Wurfhöhe erreichen“, erklärte Feilke, der damit rechnet, dass die Fontäne im Frühjahr wieder das Bild der Innenstadt prägen wird.

 Der niedrige Wasserstand des Teichs resultiert momentan aus der Baustelle zwischen dem Museum Tuch + Technik und der Straße Schleusberg. Die dortigen Arbeiten wurden am Montag dieser Woche mit dem Teichablass wieder aufgenommen, nachdem die Baustelle aufgrund der Wintermonate seit Ende des letzten Jahres ruhte. Die geplante Aufwertung der Innenstadt durch einen offenen Wasserlauf sollte ursprünglich bereits im Oktober 2015 zur Eröffnung der Holsten-Galerie fertig gestellt sein. Nun soll das Projekt in diesem Herbst abgeschlossen werden.

 „Der Zulauf zur Schleusau wurde am Montag abgedichtet, sodass nun gearbeitet werden kann“, erklärte Thomas Lange von der städtischen Bauverwaltung die aktuelle Lage. Die Bauvorbereitungen erstrecken sich noch bis zum Ende dieser Woche. Unter anderem wird dort ein Kran aufgestellt. Danach beginnen ab nächster Woche die Stahlbetonarbeiten. Diese sollen Ende des zweiten Quartals abgeschlossen sein. „Mit den zum Endausbau gehörigen Landschaftsbauarbeiten wollen wir dann in den Sommermonaten beginnen, sodass im Herbst die letzten Baumpflanzungen erfolgen und wir dieses Thema endlich beendet haben“, meinte Lange und hofft, dass auf der Baustelle nun alles planmäßig verläuft.

 Ursprünglich sorgte im Oktober 2014 zu Beginn der Bauarbeiten die Offenlegung zweier historischer Naturstein-Mauern für eine Verzögerung des Projekts. „Es wäre zu schade gewesen, diese wie Bauschutt zu behandeln und einfach abzureißen“, erklärte Bau-Fachdienstleiter Ralf Schnittker. So musste ein neuer Entwurf gestaltet werden.

 Der nächste Verzug resultierte aus der mit Schadstoffen belasteten Schale einer alten Betonröhre. Im Juli 2015 begann die Firma Ernst Krebs unter Schutzauflagen mit den Abbrucharbeiten der Betonschale.

 Die zwischenzeitlichen vertraglichen Probleme mit verschiedenen Haupt- und Subunternehmern, die für weitere Verzögerungen sorgten, sind laut Schnittker nun geklärt. „Wir sind im Plan“, sagte er auf Nachfrage.

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