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Neumünsters Zentrum knippste das Licht aus

Earth Hour Neumünsters Zentrum knippste das Licht aus

Punkt 20.30 Uhr erloschen am Sonnabend die Straßenlaternen im Bereich des Kleinfleckens und die Lichtskulptur im Museum Tuch + Technik. Auch die Strahler, die die Vicelinkirche und den Wasserturm von außen beleuchten, stellten für eine Stunde ihren Dienst ein. Es war "Earth Hour".

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Küster Liviu Naros entzündete in der Vicelinkirche 500 Teelichter, bevor während der "Earth Hour" das elektrische Licht im Kirchenschiff erlosch.

Quelle: Karsten Leng

Neumünster. Ursache war kein Stromausfall. Der Kirchenkreis Altholstein und die Stadt Neumünster beteiligten sich zum fünften Mal an der Aktion „Earth Hour“ der Umweltorganisation WWF. Weltweit setzten über 7000 Städte damit ein Zeichen für den Klimaschutz.

Stattdessen branten Kerzen

Bevor es am Kleinflecken dunkel wurde, hatten Vicelinpastorin Simone Bremer und Küster Liviu Naros in mühevoller Arbeit 500 Teelichter entzündet, die im gesamten Kirchenschiff verteilt waren. „Das sieht grandios aus“, staunte der Klimabeauftragte der Stadtverwaltung, Arne Lewandowski, als die elektrische Beleuchtung in der Kirche komplett ausgeschaltet wurde. Nur mit brennenden Kerzen ausgestattet, machte sich eine Gruppe angeführt von Pastorin Bremer auf zu einer Besteigung des Kirchturms. Zeitgleich startete eine Nachtralley mit Taschenlampen in der Anscharkirche. Erstmals beteiligte sich der Weltladen an der Holstenstraße an der "Earth Hour". Dort lauschten bei schummrigem Kerzenlicht viele „Nachtschwärmer“ den beiden jungen Nachwuchs-Querflötistinnen Lotta und Mike Hansen ihrem stimmungsvollen Kurzkonzert.

„Es ist wichtig, dass Neumünster dieses Signal für den Klimaschutz zeigt“, freute sich Arne Lewandowski. Die Beteiligung privater Haushalte reicht ihm allerdings nicht aus. „Wir werden darüber nachdenken, wie wir mehr Neumünsteraner motivieren können, in ihren vier Wänden während der ,Earth Hour' auf elektrische Beleuchtung zu verzichten“, kündigte der Klimabeauftragte an.

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