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Eggert Rohwer ist „Mister KSV"

Neuer Geschäftsführer Eggert Rohwer ist „Mister KSV"

Mit Fußball, Leichtathletik und Tanzen hat er seinen Bewegungsdrang schon immer ausgelebt: Mittlerweile sitzt Eggert Rohwer auch als neuer Geschäftsführer des Kreissportverbandes Neumünster fest im Sattel. Vor allem beschäftigen ihn die Integration von Flüchtlingen und der Sportentwicklungsplan.

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Ende Oktober ist die Probezeit von Eggert Rohwer abgelaufen. Er bleibt auf dem Geschäftsführer-Sessel des Kreissportverbands Neumünster.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. Der gebürtige Jevenstedter, Jahrgang 1949, war im ersten Berufsleben Schiffsmakler, gelernt bei Zerssen & Co in Rendsburg. Als sich Nachwuchs einstellte, empfand er die beruflich bedingten Auslandsaufenthalte als Handicap. 1970 wechselte Rohwer in die Stadtverwaltung Neumünster. „Die suchte gerade dringend Leute wegen der Volkszählung zum Thema Eingemeindung.“

 Danach wechselte er in die Bauverwaltung, sah Bürgermeister und Stadtbauräte kommen und gehen, ging selbst – in die Bauverwaltung der Stadt Nortorf. In diese Ära fielen dort die Innenstadtsanierung und der Bau des Tunnels Itzehoer Straße.

 Rohwers sportliche Laufbahn begann bereits früh beim TuS Jevenstedt. Bei Zerssen war Betriebssport mit der Fußballelf angesagt, später betreute er das Fußballteam der Stadtverwaltung Neumünster, übernahm 1981 den Vorsitz im Betriebssportverband Neumünster und stieg 2011 als Beisitzer in den Vorstand des KSV ein.

 Der kam prompt auf den Ruheständler Rohwer zu, als KSV-Geschäftsführer Manfred Utech Adieu sagte. Die Probezeit ist längst vorüber. Die vergangenen Wochen und Monate waren vor allem geprägt, durch das Thema Flüchtlinge: Integration via Sport sowohl am Runden Tisch der Stadt als auch praktisch im Ferienlager Lenste und mit anderen Aktionen.

 Größter Brocken im Alltagsgeschäft ist derzeit die Fortsetzung des Sportentwicklungsplanes, genauer: des Sportstättenaußenkonzeptes. Das gemeinsame Projekt von Kreissportverband und Stadt soll Klarheit darüber schaffen, auf welche Nutzung sich die Vereine welcher Außenflächen künftig konzentrieren können und dürfen, um Kosten zu sparen.

 Außerdem steht im Januar der 38. Ball des Sports an, aber der kann einen „alten Hasen“ wie Rohwer nicht erschüttern. Und schon jetzt freut er sich auf den nächsten Tag des Sports, der seine Premiere im September 2015 hatte und alle zwei Jahre über die Bühne gehen soll. „Ein gutes Beispiel für eine aktive Sportpolitik“, ist Rohwer überzeugt.

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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